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FC Schalke: Die Sturmspitze der Eurofighter

27 Apr | BY Daniel Barthold | MIN READ TIME |
FC Schalke: Die Sturmspitze der Eurofighter

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Wenn man an Stürmer der 90er-Jahre in der Fußball-Bundesliga denkt, kommen einem viele Namen in den Sinn. Auf Schalke erinnert sich man zwangsläufig an die Mannschaft, die 1997 den Uefa-Cup gewinnen konnte und im Angriff stach Martin Max in der Zeit als Knipser heraus. Geboren wurde der heute 53-Jährige im polnischen Tarnowskie Góry und begann seine Fußballerkarriere in Deutschland im Ruhrgebiet, zunächst bei Blau Weiß Post Recklinghausen und dann beim 1. FC Recklinghausen. Seine ersten Jahre als Profi verbrachte Max bei Borussia Mönchengladbach und wurde DFB-Pokalsieger, bevor er 1995 zu den Knappen wechselte. Dort sollte sein größter internationaler Erfolg auf ihn warten.

Ekstase in Mailand

Martin Max fühlte sich beim FC Schalke auf Anhieb wohl und das Sturmduo, zusammen mit Youri Mulder, funktionierte einwandfrei. Die Uefa-Cup Saison 1996/97 sollte dabei in die Geschichte eingehen. In der 2. Runde des Wettbewerbs gegen den türkischen Vertreter Trabzonspor traf Max im Hinspiel zum entscheidenden 1:0 und sicherte mit seinem Treffer beim 3:3 im Rückspiel das Weiterkommen.

Auch im Achtelfinale gegen den FC Brügge waren Max und Mulder mit ihren beiden Treffen zum 2:0 in Gelsenkirchen die Garanten des Sieges. Die Abwehr hinten stand sattelfest und vorne war auf die beiden Angreifer Verlass.

Nachdem man sowohl im Viertelfinale als auch im Halbfinale die spanischen Vertreter Valencia und Teneriffa ausschaltete, wartete nun im Finale das große Inter Mailand mit ihren Stars Gianluca Pagliuca, Ivan Zamorano und Giuseppe Bergomi. Beim 1:0 im Hinspiel auf Schalke wurde Martin Max nach 66 Minuten eingewechselt und nach Marc Wilmots’ Siegtreffer gingen die Königsblauen mit einer 1:0-Führung in das Rückspiel im Mailänder Giuseppe Meazza Stadion. Trotz eines späten Treffers von Ivan Zamorano und der daraus resultierenden Verlängerung, blieben die Schalker Eurofighter hartnäckig und kämpften sich in das Elfmeterschießen.

Vom Punkt waren die Knappen dann nervenstark und verwandelten jeden Elfmeter. Unter den Torschützen: natürlich Martin Max. Am Ende stand der erste Uefa-Cup-Sieg des S04 und pure Ekstase in Mailand. Es war die wohl schönste Fußballnacht in blau-weiß.

Das Toreschießen nie verlernt

Insgesamt traf Max 39-mal in 133 Spielen für den FC Schalke. Und auch bei anderen Klubs war seine Quote sehr respektabel. Bei 1860 München waren es 70 Tore in 138 Spielen und bei Hansa Rostock 20 Treffer in 35 Partien. In den Jahren 2000 und 2002 wurde er gar Torschützenkönig in der Bundesliga.

Heutzutage engagiert sich Martin Max intensiv im Jugendfußball und gehört zur Schalker-Traditionself. Ohne Frage, seine Stürmerqualitäten, gepaart mit dem Uefa-Cup-Sieg 1997, machen Martin Max zu einer Legende beim FC Schalke 04. Seine Verpflichtung damals war im wahrsten Sinne des Wortes ein Volltreffer.

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Daniel Barthold

Daniel Barthold

Sportjournalist und Autor bei Betway. Er ist regelmäßig in den Fußballstadien der Welt aufzufinden und hat ein großes Interesse an Fankultur und Rivalitäten.

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Sportjournalist und Autor bei Betway. Er ist regelmäßig in den Fußballstadien der Welt aufzufinden und hat ein großes Interesse an Fankultur und Rivalitäten.