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FC Schalke 04: Eine Ikone des deutschen Fußballs

29 Mar | BY Daniel Barthold | MIN READ TIME |
FC Schalke 04: Eine Ikone des deutschen Fußballs

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Wenn ein Spieler über die deutschen Grenzen hinaus bekannt ist, weiß man, dass es sich um eine Fußballlegende handelt. So ist es auch bei Klaus Fischer, der als Kind der Nachkriegszeit 1949 in Niederbayern geboren wurde. Seine erste Profistation hatte Fischer 1968 beim TSV 1860 München, bevor er zwei Jahre später zum FC Schalke 04 wechselte. Bei den Knappen entwickelte sich die Mannschaft in den 70er Jahren zu einer eingespielten Truppe. Mit Stan Libuda, Klaus Fichtel, Rolf Rüssmann, Erwin und Helmut Kremers war Klaus Fischer in bester Gesellschaft und der erste Titel sollte nicht lange auf sich warten lassen.

Mit Schalke Pokalsieger

In der Saison 1971/72 sorgte S04 im DFB-Pokal für Furore. Nachdem man in der Bundesliga Vizemeister werden konnte, kam es im Endspiel um den begehrten Pokal im Niedersachsenstadion zu Hannover zum Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern. Zuvor hatten die Schalker mit Hertha BSC, Fortuna Düsseldorf, Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln einige Traditionsvereine ausgeschaltet und nun wartete der nächste Hochkaräter im Finale. Was jedoch keiner ahnte: Die Schalker Mannschaft deklassierte die Roten Teufeln nach Belieben. Zur Pause führten die Königsblauen bereits 2:0 und am Ende wurde man mit einem 5:0-Kantersieg sensationell Pokalsieger. Unter den Torschützen: natürlich Klaus Fischer!  

1977 sollten die Schalker noch einmal Vizemeister werden und Fischer spielte insgesamt 11 Jahre in Gelsenkirchen, wo er insgesamt in 295 Bundesliga-Spielen 182-mal ins gegnerische Tor traf, was ihn, mit insgesamt 268 Toren im deutschen Oberhaus, auf Platz Drei der ewigen Bundesligatorschützenliste katapultierte und auch international sorgte Klaus Fischer für Schlagzeilen. 

Mr. Fallrückzieher

Nicht nur auf Schalke hinterließ Fischer bleibenden Eindruck, auch in der deutschen Nationalmannschaft war der heute 72-Jährige sehr erfolgreich. Unter Trainer Jupp Derwall wurde die DFB-Elf 1982 Vize-Weltmeister, unter anderem erreichte man das Finale nach dem legendären Halbfinale gegen Frankreich. Unvergessen bleibt der Fallrückzieher von Fischer zum 3:3 in der 108. Spielminute, wodurch das deutsche Team das Elfmeterschießen erreichte und am Ende ins Endspiel einzog. Der Treffer wurde zudem zum Tor des Jahres 1982 gewählt, eine Ehrung, die Fischer nicht zum ersten Mal zuteilwurde. Im Jahre 1977 traf Fischer im Länderspiel gegen die Schweiz bereits per Fallrückzieherein Treffer, welcher später zum Tor des Jahrhunderts gewählt wurde. Bleibenden Eindruck hat der Vollblutstürmer somit bis heute hinterlassen. 

Für immer ein Schalker

Seine Treue zu Schalke ist zudem geblieben. Fischer lebt noch immer in Gelsenkirchen und hat nach seiner aktiven Karriere auch in den 90er Jahren noch im Trainerstab des FC Schalke 04 gearbeitet. Auch wenn er beim 1. FC Köln und dem VfL Bochum ebenso erfolgreich gespielt hat, darunter ein weiterer DFB-Pokalsieg im Jahre 1983, wird er immer ein Knappe bleiben. Seine lange aktive Zeit bei den Königsblauen machte ihn zu einem Schalker durch und durch. Er ist nicht nur eine Knappen-Legende, sondern eine Ikone des deutschen Fußballs. 

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Daniel Barthold

Daniel Barthold

Sportjournalist und Autor bei Betway. Er ist regelmäßig in den Fußballstadien der Welt aufzufinden und hat ein großes Interesse an Fankultur und Rivalitäten.

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Sportjournalist und Autor bei Betway. Er ist regelmäßig in den Fußballstadien der Welt aufzufinden und hat ein großes Interesse an Fankultur und Rivalitäten.