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Vorschau auf den Länderspielklassiker Deutschland – Argentinien

07 Oct | BY Ernesto Germany | MIN READ TIME |
Vorschau auf den Länderspielklassiker Deutschland – Argentinien

Die letzten drei Freundschaftsspiele gegen Argentinien hat Deutschland verloren. Kann Bundestrainer Joachim Löw den Negativtrend am Mittwoch stoppen?

Die magische Nacht von Rio, als Deutschland das WM-Finale gegen Argentinien in der Verlängerung mit 1:0-Toren gewann, ist mehr als fünf Jahre her. Am Mittwochabend kommt es in Dortmund (Anstoß 20.45 Uhr) zur Neuauflage des Länderspielklassikers. Drei Mal standen sich Deutschland und Argentinien in einem WM-Finale gegenüber, zwei Mal verließ – 1990 und 2014 – die deutsche Nationalmannschaft den Platz als Sieger und gewann die Weltmeisterschaft. In der Gesamtbilanz liegt Argentinien mit zehn Siegen knapp vorn. Deutschland gewann acht der insgesamt 22 Spiele, vier Mal trennten sich die beiden Mannschaften mit einem Unentschieden. Aktuell gehört nur noch einer von 23 Weltmeistern zum aktuellen Kader von Joachim Löw, nachdem Toni Kroos und Matthias Ginter kurzfristig wegen Verletzungen abgesagt haben. Nur noch Manuel Neuer ist da. Der Nationaltorhüter wird allerdings gegen Argentinien nicht spielen. Dafür wird Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zwischen den Pfosten stehen. Er erhält gegen Argentinien die versprochene Bewährungschance.

Kroos, Ginter, Hector verletzt – Suat Serdar nachnominiert
Bundestrainer Joachim Löw muss gegen Argentinien neben Toni Kroos und Matthias Ginter auch auf den Kölner Jonas Hector verzichten. Dafür wurde der Schalker Suat Serdar erstmals für das Aufgebot der Nationalmannschaft nominiert. Der 22-jährige Mittelfeldspieler durchlief von der U 16 alle Auswahlteams des DFB und nahm im Sommer an der U 21-EM in Italien und San Marino teil, bei der die deutsche Mannschaft Vizeeuropameister wurde.Auch Serdars Leistungen im Trikot von Schalke 04 dürften Löw beeindruckt haben. Er hatte in den vergangenen Wochen enormen Anteil am Aufschwung der Schalker, nicht nur wegen seiner drei Saisontreffer. Serdar ist der zweite Neuling im DFB-Kader. Bereits am Freitag nominierte Löw erstmals den Leverkusener Stürmer Nadiem Amiri für die Nationalmannschaft.

Löw und Scaloni müssen improvisieren
Aktuell fehlen noch mit Leroy Sané, Julian Draxler, Leon Goretzka, Thilo Kehrer, Antonio Rüdiger, Nico Schulz und Torwart Kevin Trapp wegen oder nach Verletzungen sieben weitere Spieler, auf die Löw beim Neuaufbau der Nationalmannschaft setzen will. Das hemmt die Entwicklung und das Einspielen. Anstatt sich weiter finden zu können, ist Löw gezwungen, bei der Aufstellung zu improvisieren. Das gilt auch für Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni. Er muss auf seine Topstars Lionel Messi, Sergio Agüero und Ángel Di Maria verzichten. Weltfußballer Lionel Messi wird beim Testspiel gegen Deutschland definitiv fehlen, weil der südamerikanische Fußballverband Conmebol einen Begnadigungsantrag des argentinischen Verbandes AFA abgelehnt hat. Gegen Messi wurde nach der Copa America im Juli eine Drei-Monats-Sperre ausgesprochen, weil er nach dem Halbfinal-Aus gegen Copa-Gastgeber Brasilien die Conmebol stark kritisiert hatte.

Argentinien leicht favorisiert {ODDS: 482271492:14/5}
Gleichwohl geht die Albiceleste als Favorit in das Freundschaftsspiel gegen den viermaligen Weltmeister am Mittwochabend: Die Argentinier gewann die letzten drei Freundschaftsspiele gegen Deutschland. Dabei blieb eine Szene in besonderer Erinnerung: Nach dem Spiel in München im März 2010, das Argentinien mit 1:0 gewann, verweigerte der damalige argentinische Trainer Diego Armando Maradona eine Pressekonferenz mit dem Länderspiel-Neuling Thomas Müller. Ob es am kommenden Mittwoch wohl zu einer ähnlichen Szene kommt mit Scaloni und den deutschen Neulingen Serdar oder Amiri?

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