Bundestrainer Hagen Stamm visiert bei der Europameisterschaft einen Platz für das Olympia-Qualifikationsturnier an. Für den Titel kommt das Team nicht in Frage.
Das große Ziel der Teilnahme an den Olympischen Spiele verfolgen Deutschlands Wasserballer bei der Europameisterschaft in Budapest. Seriensieger Serbien werden sie wohl nicht vom Thron stoßen. Viermal hintereinander wurden die Serben zuletzt Europameister und streben nun den fünften Erfolg an {ODDS:518026230:6/4}. Deutschland konnte bislang zweimal den Titel erringen (1981, 1989). Am Donnerstag ließ die DSV-Sieben mit einem 10:10 im Test gegen Vizeeuropameister Spanien zwar aufhorchen. Doch schon in der Vorrunde treffen die Deutschen auf schwere Gegner. Zum Auftakt geht es am Dienstag gegen Kroatien, am Donnerstag gegen die Slowakei und am Samstag gegen Montenegro. Das Schlüsselspiel ist das gegen die Slowaken: Das muss gewonnen werden. Denn der Gruppendritte zieht in die Zwischenrunde ein.
Wer qualifiziert sich für Olympia?
„Wir haben nur ein Ziel beim Turnier in Ungarn vor Augen: Uns den Platz für das Olympia-Qualifikationsturnier im März zu sichern“, sagt Bundestrainer Hagen Stamm. Welcher Platz dafür nötig ist, hängt vom Turnierverlauf ab. Titelverteidiger Serbien, Weltmeister Italien und der WM-Zweite Spanien haben das Tokio-Ticket bereits sicher. Als Europameister oder hinter diesen drei Topteams kann sich eine andere Nation fürs Olympische Turnier in Japan qualifizieren. Zudem werden noch vier Plätze fürs letzte Qualifikationsturnier in Rotterdam (22. bis 29. März) vergeben. Die Niederlande als Gastgeber sind gesetzt. In der deutschen Mannschaft stehen mit Marko Stamm und Julian Real zwei Spieler, die beim letzten Olympia-Auftritt der deutschen Mannschaft 2008 in Peking bereits zum Team gehörten.
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