media Die Wintertestfahrten in Barcelona machten bereits deutlich, dass es auch 2019 spannungstechnisch zur Sache gehen wird. Dürfen wir auf ein erneutes Battle der Erzrivalen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel hoffen? Kann Max Verstappen ein Wörtchen um den WM-Titel mitreden? Oder gibt es Überraschungen, mit denen niemand rechnet? Die Teams und Fahrer im Check.

Charles Leclerc: Ferraris heißer Neuzugang

Nach den Testfahrten gilt Sebastian Vettel als ganz heißer Weltmeisterkandidat. Jedoch fragt man sich nicht nur, ob Vettel endlich den ersehnten Fahrertitel für die Scuderia holt – genauso spannend ist, ob der talentierte Neuzugang Leclerc ihm Paroli bieten kann. Nach seiner beeindruckenden Debutsaison für Sauber deutet einiges auf einen heißen Fight zwischen dem Youngster und seinem deutschen Teamkollegen hin.

Das Ende der Mercedes-Dominanz?

Nach beeindruckenden Ferrari-Testzeiten übt sich Mercedes-Teamchef Toto Wolf in Zurückhaltung. Für Experten nichts Neues – hat doch Mercedes in der Vergangenheit nie gezeigt, wie schnell ihr Bolide wirklich ist. Motiviert wie nie ist Lewis Hamilton: der amtierende Weltmeister will unbedingt seinen fünften Titel holen. Und auch Teamkollege Valtteri Bottas – 2018 von Hamilton deutlich geschlagen – will diese Saison angreifen. Dafür muss er aber zunächst Hamilton schlagen.

Red Bull erstmals mit Honda

Auch Max Verstappen ist heiß auf den Weltmeistertitel. Ob das mit dem neuen Red Bull klappt? Mit dem Wechsel des Motorenpartners (von Renault zu Honda) ist man bei den roten Bullen jedenfalls zuversichtlich, endlich wieder an die Spitze zu kommen. Gemeinsam mit dem talentierten Gasly (letztjährig Toro Rosso) verfügt die Dosen-Truppe über eine starke Fahrerpaarung – sofern die Youngsters ihre Fehlerquote reduzieren.

Ricciardo will mit Renault aufs Podest

Es war die Überraschung: Daniel Ricciardo wechselt von Red Bull zu Renault! Als neuer Teamkollege von Niko Hülkenberg hat er sich nach einer durchwachsenen Vorsaison einiges vorgenommen. Stellt ihm das französische Team den richtigen Boliden zur Verfügung? Zuverlässigkeitsprobleme während der Tests lassen Zweifel aufkommen.

Haas Best of the Rest?

Erst drei Jahre in der Formel 1 – und schon eine sichere Größe im Mittelfeld: Das Haas F1 Team überzeugt durch Konstanz. 2019 startet das amerikanische Team wieder mit Grosjean und Magnussen. Schaffen es die Piloten endlich einmal ohne viele Crashs, ist eine gute Gesamtplatzierung möglich.

Racing Point, die Wundertüte

Im letzten Jahr vor der Pleite gerettet, geht das ehemalige Force India F1 Team jetzt als Racing Point in seine erste volle Saison. Dabei bleiben nicht nur die pinke Lackierung, sondern auch Punktegarant Sergio Perez dem Team erhalten. Schwachstelle des Teams könnte Neuzugang Lance Stroll sein – schließlich hat er das Cockpit nur wegen seines zahlungskräftigen Vaters und neuen Miteigentümers erhalten.

McLaren mit Fragezeichen

Alles auf Anfang: Für McLaren ist die neue Saison richtungsweisend. Kann das britische Team endlich an alte Erfolge anknüpfen oder verliert es nach Fernando Alonsos Rücktritt weiter den Anschluss an die Spitze? Während der Testfahrten konnten die neuen Fahrer Carlos Sainz und Lando Norris zumindest ordentlich Testkilometer sammeln. Doch ob Zuverlässigkeit auch Schnelligkeit bedeutet, wird sich erst in Australien zeigen.

Alfa Romeo: Alles neu, alles besser?

Mit der Umbenennung des Sauber-Teams in Alfa Romeo, der Verpflichtung von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen und der Beförderung des Testfahrers Antonio Giovinazzi sieht es aus, als ob der Schweizer Rennstall wieder den Anschluss ans Mittelfeld schaffen kann. Oder ist sogar noch mehr drin? Die Tests lassen noch keine eindeutige Tendenz erkennen.

Williams: Mit Kubica in die Erfolgsspur

Nach einer desaströsen Vorsaison will Williams endlich wieder angreifen – und das mit einem vielversprechender Fahrer-Line-up. Neben Rückkehrer Robert Kubica (nach knapp acht Jahren endlich wieder am Start), greift der amtierende Formel-2-Meister George Russell für das britische Traditionsteam ins Lenkrad. Doch bei den Tests lief es alles andere als rund. Das neue Auto war an den ersten beiden Testtagen nicht einsatzbereit, was Teamchefin Claire Williams sichtlich peinlich war. Ausnahme oder neues Debakel?

Toro Rosso: Alte Bekannte, frischer Wind

Es ist das Jahr der Comebacks! Auch Daniil Kvyat feiert mit Toro Rosso seine Rückkehr  in die Königsklasse. Ob er diesmal erfolgreicher ist als bei seiner ersten Zusammenarbeit mit Toro Rosso? Gut möglich – hat er doch bei den Tests sogar eine Tagesbestzeit geholt. Teamkollege ist Alexander Albon. Der Drittplatzierte der vergangenen F2-Saison, hat bewiesen, dass er für Furore sorgen kann.

Und sonst so?

  • Neue Aerodynamik, mehr Spannung? Weniger Elemente am dafür breiteren Frontflügel und vereinfachte Bremsbelüftungen sorgen für mehr Überholmanöver
  • Mit neuer Mattoptik geht Ferrari neue Wege. Das hat aber nicht nur ästhetische Gründe: Die Lackierung spart einige hundert Gramm und macht den Boliden dadurch leichter und besser.
  • Tea-Time beim Nachwuchs: Mit Lando Norris (19) und George Russell (21) treten zwei junge Talente aus Großbritannien an.
  • Ebenfalls in Großbritannien geboren ist Alex Albon (22). Neben der britischen hat er auch die thailändische Staatsbürgerschaft – und tritt in der Formel 1 unter thailändischer Flagge an. Damit ist er der erste thailändische Fahrer in der Königsklasse überhaupt.

 

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