Der deutsche Klassiker steht unter ungewohnten Vorzeichen. Es ist ein Duell der Verfolger: Der Tabellenvierte empfängt den Zweiten.
In den vergangenen Jahren ging es im Spiel der Bayern gegen den BVB nur um eins: Können die Dortmunder als einziger ernst zu nehmender Konkurrent die Bayern vom Meisterthron stürzen? Nach zehn Spieltagen in der neuen Saison befindet sich der Rekordmeister allerdings im ungewohnten Umfeld. Selbst den Tabellenzehnten Bayer Leverkusen trennen nur drei Punkte vom FCB. Die Folge dieses unerwarteten Saisonverlaufs ist bekannt: Bayern-Trainer Niko Kovac nahm am vergangenen Sonntag seinen Hut. Frohlocken in Dortmund? Keine Spur. Beim BVB rumorte es selbst, die Kritiker von Trainer Lucien Favre waren nur mühsam zu besänftigen. Erst das 3:0 gegen Wolfsburg und der spektakuläre 3:2-Erfolg in der Champions League gegen Inter Mailand hoben die Stimmung bei den Westfalen, die sich nun im Aufwind fühlen. {ODDS: 491970960:9/2}
Bei beiden Teams wackelt die Abwehr
Noch eine Parallele: Achillesferse für beide Teams ist die Abwehr. Beim BVB ist das aber nichts Neues. Die Bayern müssen gegen den BVB auf den rotgesperrten Jérôme Boateng verzichten, die Gäste hingegen sind seit drei Bundesligaspielen ohne Gegentor. Bayern-Stürmer Robert Lewandowski könnte diese Serie unterbrechen: Er hat in allen zehn Saisonspielen bislang getroffen. Trotz dieser Serie holten die Bayern aus den letzten vier Bundesligaspielen nur vier Punkte. Beim BVB sind Jadon Sancho (Oberschenkelzerrung) und Marko Reus (Sprunggelenk) angeschlagen. Neuzugang Thorgan Hazard hat sich mit sechs Torvorlagen zum derzeit besten Vorbereiter der Liga entwickelt. Die 101. Auflage des deutschen Klassikers ist offener denn je.
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