Im Sechzehntelfinale der Europa League sind drei deutsche Mannschaften dabei. Auf Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und VfL Wolfsburg warten schwere Gegner.
Eintracht Frankfurt – RB Salzburg (20. Februar, 18:55 Uhr) {ODDS: 513642305:1/1}
Die beiden Klubs hatten es schon einmal miteinander zu tun, 1993/94 im Viertelfinale des UEFA-Pokals. Damals setzte sich Salzburg im Elfmeterschießen durch, nachdem beide Teams ihr Heimspiel jeweils mit 1:0 gewonnen hatten. Der damalige Torschütze für die Salzburger sitzt heute auf der Frankfurter Bank: Trainer Adi Hütter. Es war das erste Mal, dass ein Bundesliga-Team von einem österreichischen Klub in einem internationalen Pokal ausgeschaltet wurde. Gleichwohl sind Gäste aus Österreich in Hessen immer sehr willkommen. Die Eintracht gewann drei ihrer vier Heimspiele gegen österreichische Klubs. Aber auch der amtierende Meister Österreichs war in den vergangenen Jahren in Deutschland oft erfolgreich: 2017/18 gab es im Achtelfinale der Europa League einen 2:1-Sieg bei Borussia Dortmund, 2018/19 einen 3:2-Sieg gegen RB Leipzig. Von den letzten fünf Partien gegen deutsche Teams wurden vier gewonnen, bei einem Unentschieden. Die aktuelle Form der beiden Kontrahenten verspricht ein enges Duell: Die Eintracht gewann drei ihrer letzten fünf (bei einer Niederlage und einem Unentschieden), die Salzburger zwei ihrer fünf Pflichtspiele (bei zwei Niederlagen und einem Unentschieden).
VfL Wolfsburg – Malmö FF (20. Februar, 21 Uhr) {ODDS: 513646860:11/20}
Es ist das erste Duell dieser beiden Klubs. Wolfsburg hat bisher erst einmal gegen ein Team aus Schweden gespielt, als IFK Göteborg 2005 im Intertoto Cup zweimal mit 2:0 besiegt wurde. Was den Wölfen in die Karten spielen könnte: Für Schwedens Rekordmeister war Deutschland nie eine Reise wert. Malmö war bei seinen fünf Spielen in Deutschland immer erfolglos (drei Niederlagen, zwei Unentschieden). Doch nun reisen die Südschweden mit drei Deutschland-Experten an: Malmös neuer Trainer Jon Dahl Tomasson spielte von 2005 bis 2007 für den VfB Stuttgart. Abwehrspieler Rasmus Bengtsson schnupperte 2009/10 bei Hertha BSC Berlin Bundesliga-Luft und Oscar Lewicki startete seine Profikarriere 2010/11 in der zweiten Mannschaft vom FC Bayern München. Außerdem hat Malmö nur vier seiner letzten 15 Auswärtsspiele im Europapokal verloren und sieben gewonnen. Auf die Wölfe wartet also ein unangenehmer Gegner, der gut in Form ist: Von seinen letzten fünf Pflichtspielen gewann Malmö vier (bei einem Unentschieden). Die Wölfe starteten dagegen schlecht in die Rückrunde und gewannen lediglich zwei ihrer fünf Pflichtspiele.
Bayer Leverkusen – FC Porto (20. Februar, 21 Uhr) {ODDS: 513640264:17/20}
Leverkusen und Porto sind zwei erfahrene Europapokalmannschaften, doch gegeneinander haben sie noch nie gespielt. Die Werkself hat drei ihrer letzten vier Heimspiele gegen Teams aus Portugal gewonnen, Porto war dagegen nur in drei von seinen 17 Auswärtsspielen in Deutschland siegreich. Dafür konnten die „Drachen“ aber einen ihrer größten Vereinserfolge quasi in der Nachbarschaft von Leverkusen feiern: Sie gewannen das Champions-League-Finale 2004 in Gelsenkirchen gegen AS Monaco mit 3:0-Toren. Auch am ersten großen Triumph Portos war ein deutsches Team beteiligt, als Bayern München 1987 mit 2:1 im Finale der Landesmeister besiegt wurde. Aktuell ist der Tabellenzweite der portugiesischen Liga in blendender Verfassung: Von zuletzt fünf Pflichtspielen gewann das Team vier (bei einem Unentschieden), darunter auch das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Benfica Lissabon. Nicht viel schlechter ist die aktuelle Bilanz der Leverkusener, die aus den vergangenen fünf Bundesligaspielen 12 Punkte (bei einer Niederlage) holten und inzwischen auf dem 5. Tabellenplatz stehen
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