{"id":92182,"date":"2019-06-07T13:04:40","date_gmt":"2019-06-07T12:04:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.betway.com\/bundesliga\/bundesliga-die-trainer-der-saison-2018-19\/"},"modified":"2023-12-15T09:09:37","modified_gmt":"2023-12-15T09:09:37","slug":"bundesliga-die-trainer-der-saison-201819","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/fusball\/bundesliga\/bundesliga-die-trainer-der-saison-201819\/","title":{"rendered":"Bundesliga: Die Trainer der Saison 2018\/19"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":0,"featured_media":30967,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[556],"tags":[],"class_list":["post-92182","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bundesliga"],"acf":{"brief_description":"Die besten Coaches im Fu\u00dfball sind nicht immer die, die am Ende die Meisterschaft gewinnen. Auch die Bundesliga hat in der vergangenen Spielzeit quer durch die Tabelle beeindruckende Trainerleistungen hervorgebracht.","auto_update_sportal365":true,"main_image":30968,"authors":[91286],"properties":{"ads_enabled":true,"adult_content":false,"important":false,"live":false},"live_url":"","type_of_redirect":"permanent","body":[{"acf_fc_layout":"editor_block","content":"<p>Woran misst man Trainerleistung? Was macht die besten \u00dcbungsleiter im Profifu\u00dfball aus? Sicher: Siege, Punkte und der Tabellenrang sind gute Indikatoren f\u00fcr die gute Leistung einer Mannschaft \u2013 und die h\u00e4ngt zumeist unmittelbar von den Vorgaben des Teamchefs ab. Doch genauso wie manchmal mangelnde individuelle Klasse durch taktische Expertise nicht kaschiert werden kann, ist es nicht immer einfach, die Egos eines Starensembles in Schach zu halten.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Meister werden \u2013 leichter gesagt als getan<\/strong><\/p>\n<p>Mit Letzterem hatte in der vergangenen Spielzeit gerade Bayern-Trainer Niko Kovac alle H\u00e4nde voll zu tun. Ob ein unzufriedener Jerome Boateng auf der Bank oder drei Vorgesetzte, die in der \u00d6ffentlichkeit allzu wenig unkommentiert lie\u00dfen \u2013 Der Kroate musste in nur einem Jahr beim Rekordmeister so einiges aushalten. Dass die Mannschaft dann auch noch in der Hinrunde hinter den Erwartungen zur\u00fcckblieb, machte nichts leichter.<\/p>\n<p>Doch Kovac schaffte zuletzt nicht nur das Mindestziel \u201eMeisterschaft\u201c, er konnte auch zum zweiten Mal infolge den Pokalsieg feiern, der ihm im Vorjahr mit Eintracht Frankfurt gegen die M\u00fcnchner gelungen war. Doch damit nicht genug: Der 47-J\u00e4hrige schaffte es zus\u00e4tzlich, Neuzug\u00e4nge wie die Nationalspieler Goretzka und Gnabry ins Spiel des Meisters zu implementieren. So ebnete er in Bayern den Weg f\u00fcr einen Generationenwechsel, ohne verdienten Routiniers wie Arjen Robben, Franck Rib\u00e9ry und Rafinha einen w\u00fcrdigen Abgang zu verwehren. Dieses Personalmanagement \u2013 bei aller Klasse der einzelnen Akteure \u2013 ist aller Ehren wert.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Europa statt Bedeutungslosigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Eine der weiteren gro\u00dfartigen Geschichten der abgelaufenen Bundesliga-Saison schrieb Kovac-Nachfolger Adi H\u00fctter mit Eintracht Frankfurt. Beim hessischen Bundesligisten herrschte nach Pokalsieg trotz mittelm\u00e4\u00dfigen Liga-Wettbewerbs 2017\/18 Ungewissheit, was als Zielsetzung realistisch w\u00e4re. Mit teil-erneuertem Kader und ohne den beliebten kroatischen Erfolgstrainer musste die SGE die Titelverteidigung im Pokal angehen und wollte gleichzeitig in Liga und Europa-League \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Mit H\u00fctter sollte es ein in den gro\u00dfen Fu\u00dfball-Wettbewerben mehr oder weniger unbeschriebenes Blatt f\u00fcr Frankfurt richten. Doch holperte es zu Beginn gewaltig. Mit einer ern\u00fcchternden 1:2-Niederlage gegen Viertligist SSV Ulm 1846 schied der Vorjahressieger gleich in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal aus und auch in der Bundesliga folgten auf einen Auftakterfolg gleich vier sieglose Partien.<\/p>\n<p>Doch lie\u00dfen sich weder Mannschaft noch Trainer von den Startschwierigkeiten beeindrucken. In den folgenden Wochen und Monaten avancierte die H\u00fctter-Elf zu einer der besten Offensiven Deutschlands, spielte sich in der \u201eBuLi\u201c bald auf die europ\u00e4ischen Platzierungen.<\/p>\n<p>Zeitgleich bahnte sich auf internationaler Ebene schon die n\u00e4chste Sensation an. So schossen sich die Hessen ohne Punktverlust durch die Gruppenphase der Europa-League, hielten in den K.O.-Spielen unter anderem Inter Mailand und Benfica Lissabon stand und mussten sich dem sp\u00e4teren Wettbewerbs-Sieger Chelsea erst im Elfmeterschie\u00dfen geschlagen geben. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Eintracht, hatte Adi H\u00fctter l\u00e4ngst die Sympathien aller deutschen Fu\u00dfballfans hinter sich.<\/p>\n<p>Nach dem Ausscheiden im EL-Halbfinale war dann auch f\u00fcr die Liga die Kraft aufgebraucht, Frankfurt gab die letzten drei Bundesliga-Begegnungen her und rutschte vom vierten Tabellenrang auf den siebten. Am Ende steht jedoch eine Saison, die Fans der SGE so schnell wohl nicht vergessen werden und an der der \u00f6sterreichische Trainer gro\u00dfen Anteil hatte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Fortuna D\u00fcsseldorf und ihr Funkel Hoffnung<\/strong><\/p>\n<p>Doch braucht es nicht immer Meisterschaft gro\u00dfe Triumphe oder internationalen Wettbewerb, um sich als Trainer zu beweisen. Friedhelm Funkel hatte das bei Fortuna D\u00fcsseldorf schon vor Beginn der Spielzeit 2018\/19 l\u00e4ngst nicht mehr n\u00f6tig. Gerade erst hatte er mit dem nordrhein-westf\u00e4lischen Hauptstadtklub \u00fcberzeugend die Zweitliga-Konkurrenz hinter sich gelassen. F\u00fcr das Oberhaus wurden dem kleinen Neu-Bundesligisten jedoch kaum Chancen auf den Klassenerhalt einger\u00e4umt.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich fanden sich die Rheinl\u00e4nder nach nur sieben Spieltagen im Tabellenkeller wieder, aus dem sich die Fortunen auch die darauffolgenden acht Wochen nicht herausk\u00e4mpfen konnten. Zweifler hatte es auch vor dem ersten Ligaspiel gegeben, immerhin stellte D\u00fcsseldorf das Team mit dem zweitgeringsten Marktwert. Gegen Ende der Hinrunde wurden nun aber auch kritische Stimmen laut, die den 65-j\u00e4hrigen \u00dcbungsleiter nicht mehr f\u00fcr den richtigen Kandidaten hielten.<\/p>\n<p>Und als dann vor dem 15. Spieltag zum wiederholten Male ein \u201eSchicksalsspiel\u201c f\u00fcr Funkel ausgerufen worden war, fing die Elf des Trainer-Routiniers an, f\u00fcr ihren Coach zu gewinnen. Erst gegen Freiburg, dann \u2013 als erster Bundesligist in dieser Saison \u00fcberhaupt \u2013 gegen Tabellenf\u00fchrer Borussia Dortmund. Es folgten zwei weitere Siege. Schon die Winterpause konnte Fortuna D\u00fcsseldorf auf einem Nicht-Abstiegsrang verbringen. Die Funkel-Kritiker verstummten.<\/p>\n<p>Fortan beschr\u00e4nkten sich die Rheinl\u00e4nder darauf, beinahe nur noch Spiele zu verlieren, in denen sie auch wirklich eindeutig Au\u00dfenseiter waren. Das Resultat: der fr\u00fchzeitige Klassenerhalt. F\u00fcr manchen Fan eine Sensation, zweifelsohne jedoch ein Zeugnis der Klasse des Trainer-Altmeisters Friedhelm Funkel.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Liga der Strategen<\/strong><\/p>\n<p>Noch andere Bundesliga-Coaches k\u00f6nnte man nennen, die \u00fcber die Bundesliga-Saison 2018\/19 im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten nahe ans Maximum gelangten \u2013 die Namen Favre, Rangnick, Hecking und Bosz kommen in den Sinn. Besonders beeindruckenden Geschichten schrieben jedoch die oben genannten. Am Ende bleibt die erste Fu\u00dfball-Bundesliga eine Liga au\u00dfergew\u00f6hnlicher Athleten und Strategen, die f\u00fcr zwei Drittel des Jahres f\u00fcr beste sportliche Unterhaltung sorgen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span>Hier geht&#8217;s zu den Betway\u00a0<\/span><span><a href=\"https:\/\/sports.betway.com\/de\/sports\/cat\/soccer\">Fu\u00dfball Wetten<\/a><\/span><span><\/span><\/p>\n"}],"property_type":["","run_ads","","","",""]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92182"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92182\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92183,"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92182\/revisions\/92183"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30967"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92182"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92182"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.betway.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}