Wimbledon, 28. Juni bis 11. Juli

Nach dem Turnierausfall 2020 ist die Vorfreude der Tennisfans groß, einen kleinen Dämpfer hat sie allerdings erhalten. Nach dem Halbfinal-Aus bei den French Open hat Rafael Nadal (ATP 3) seine Wimbledon-Teilnahme sowie Olympia abgesagt. Kurzfristig fehlt nun ein weiterer Top-10-Spieler im Teilnehmerfeld von London. Dominic Thiem (ATP 5) kann wegen einer Handgelenksverletzung nicht antreten, Gstaad und Hamburg wird der Österreicher ebenfalls verpassen. Auch bei den Damen sucht man zwei prominente Namen vergeblich. Naomi Osaka (WTA 2) hat aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen, nun musste auch Simona Halep passen. Die Rumänin wird ihren Titel damit nicht verteidigen können.

Wer gewinnt in Wimbledon?

Geht es um die Favoritenrolle bei den Herren, führt im All England Lawn Tennis and Croquet Club kein Weg an Novak Djokovic vorbei. Der Weltranglistenerste kommt nach dem Sieg bei den French Open mit breiter Brust. Sollte es für den Serben noch eines Motivationsschubs bedürfen: Mit einem Wimbledon-Sieg würde er es auf 20 Grand-Slam-Titel bringen und mit Nadal und Roger Federer (ATP 8) gleichziehen.

Reicht die Kraft bei Roger Federer?

Natürlich ist auch Federer der Turniersieg zuzutrauen, der Djokovic vor zwei Jahren noch im Finale von Wimbledon unterlag. Der Schweizer steht nach einer langwierigen Verletzung allerdings erst seit Kurzem wieder auf dem Platz. Bei den French Open zog er nach dem Einzug ins Achtelfinale zurück, in Halle scheiterte er am 20-jährigen Kanadier Félix Auger-Aliassime. In welcher Form präsentiert sich Federer nun in London?

Zum erweiterten Favoritenkreis sollte man definitiv auch Stefanos Tsitsipas (ATP 4) zählen, der zuletzt das French Open Finale erreichte. Allerdings gilt er nicht als Rasenspezialist, ebenso wie Daniil Medvedev (ATP 2) .

Wimbledon: Hoffnungsträger Zverev, Otte und Masur erstmals im Hauptfeld

Die deutschen Hoffnungen ruhen in erster Linie auf Alexander Zverev (ATP 6) . Durch den Ausfall von Thiem droht wohl frühestens im Halbfinale ein Duell mit Djokovic. Auf jeden Fall bringt der Hamburger alles mit, um auf Rasen bestehen zu können. Weiterhin erfreulich aus deutscher Sicht: Erstmals haben sich Oscar Otte (ATP 152) und Daniel Masur (ATP 159) fürs Hauptfeld in Wimbledon qualifiziert. Beide überstanden das dritte Match der Qualifikation.

Ein anderes neues Gesicht in London ist das von Zhizhen Zhan. Die Nummer 178 der Welt ist der erste Chinese der Open Era, der es ins Hauptfeld geschafft hat.

Nach Osaka-Absage: Wer ist Favorit bei den Damen?

Bei Damen gestaltet sich die Frage nach der Favoritin etwas schwieriger. Nach den Absagen von Osako und Halep dürfte sich die Weltranglistenerste Ashleigh Barty wohl berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen. Auf der Rechnung muss man auch Serena Williama (WTA 8) haben, und das nicht nur wegen ihrer sieben Wimbledon-Titel. Auf Rasen weiß die physisch starke US-Amerikanerin meist zu überzeugen.

Interessant wird sein, welche Form Aryna Sabalenka (WTA 4) an den Tag legt. Bei den French Open schied sie in Runde 3 aus. Ihr ist ein tiefer Turnierlauf dennoch zuzutrauen.

Bei den deutschen Damen stehen die Chancen für Angelique Kerber (WTA 28) wohl am besten. Dass sie gut auf Rasen spielen kann, hat sich mehrfach nachgewiesen. Ebenfalls dabei sind Laura Siegemund (WTA 55) und Andrea Petkovic (WTA 130).

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