Die Liste der reichsten Clubs der Welt wird demnächst wohl Zuwachs bekommen. Nach der Übernahme durch Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman mischt Newcastle United schlagartig ganz vorne mit im Konzert der Großen. „We’re richer than you“, sangen die Anhänger der Magpies bereits in Richtung von Manchester City. Wir sind reicher als ihr.

Die Skyblues selbst sind durch die City Football Group, hinter der Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan aus Abu Dhabi steckt, zu einigem Wohlstand gekommen, um es vorsichtig zu formulieren. Die Liste der reichsten Clubs der Welt führt die Guardiola-Truppe aber nicht an. Nach der Deloitte Football Money League ist man nicht einmal in England die Nummer 1.

Platz 10: Juventus Turin (397,9 Millionen Euro)

Die Alte Dame ist Italiens einziger Vertreter in den Top 10. Als einziges Team der Liste knackte man nicht die 400-Millionen-Euro-Marke. Mit einem Umsatz von 397,9 Millionen Euro – bei einem Rückgang von 61,8 Millionen Euro – liegt Juve wie im Vorjahr auf Platz 10.

Platz 9: Tottenham Hotspur (445,7 Millionen Euro)

Den Auftakt englischer Teams macht Tottenham. Die Spurs verzeichneten einen Umsatzrückgang von 75,4 Millionen Euro. Das lässt sie im Vergleich zur Vorsaison um einen Rang abrutschten auf Platz 9.

Platz 8: FC Chelsea (469,7 Millionen Euro)

Von den englischen Vertretern konnte Chelsea die Einbußen am geringsten halten. Um 43,4 Millionen ging der Umsatz im Vergleich zu 2019/20 zurück. Damit schloss man an der Stamford Bridge mit 469,7 Millionen Euro ab und verbesserte sich um eine Position auf Platz 8.

Platz 7: Paris Saint-Germain (540,6 Millionen Euro)

Tabellarisch betrachtet ist Paris der größte Verlierer in den Top 10. Nach Umsatzeinbußen von 95,3 Millionen Euro rutschten Neymar, Mbappé & Co. um zwei Plätze nach unten. Ein Umsatz von 540,6 Millionen Euro bedeutet Rang 7.

Platz 6: Manchester City (549,2 Millionen Euro)

Wie im Vorjahr belegt Manchester City Platz 6 der Liste mit den reichsten Clubs der Welt. Die Skyblues mussten einen Rückgang um 61,4 Millionen Euro hinnehmen und schlossen 2019/20 daher mit einem Umsatz von 549,2 Millionen Euro ab.

Platz 5: FC Liverpool (558,6 Millionen Euro)

Um zwei Plätze haben sich die Reds verbessert. Das Team von Jürgen Klopp verzeichnete einen Umsatz von 558,6 bei einem Rückgang von 46,1 Millionen Euro.

Platz 4: Manchester United (580,4 Millionen Euro)

In der Premier League gab es für die Red Devils zuletzt kein Vorbeikommen an Manchester City und dem FC Liverpool. In der Geldrangliste hat man sich jedoch vor die großen Kontrahenten geschoben. 580,4 Millionen Euro betrug der Umsatz in 2019/20, der Rückgang von 131,1 Millionen Euro ist allerdings auch der größte unter den englischen Vertretern in den Top 10.

Platz 3: Bayern München (634,1 Millionen Euro)

Neu auf dem dritten Platz befindet sich Deutschlands Nummer 1. Bayern München hat den Rang mit Manchester United getauscht und meldete einen Umsatz von 634,1 Millionen Euro in 2019/20. Mit einem Rückgang von 26 Millionen Euro gegenüber der Vorsaison steht man von allen Top-10-Clubs am besten da.  

Platz 2: Real Madrid (691,8 Millionen Euro)

Die COVID-19-Pandemie ist auch an den Königlichen nicht spurlos vorbeigegangen. Der erzielte Gesamtumsatz von 691,8 Millionen Euro fiel um 65,5 Millionen Euro geringer aus als im Vorjahr, das ist ein Rückgang um neun Prozent. Ausbleibende Spieltags- und Medienerlöse konnte man teilweise durch den Anstieg kommerzielle Erlöse – die Ausrüsterpartnerschaft mit Adidas wurde bis 2028 verlängert – auffangen.

Platz 1: FC Barcelona (715,1 Millionen Euro)

Der FC Barcelona verzeichnete in 2019/20 einen Umsatzrückgang von 125,7 Millionen Euro – der zweitstärkste aller Clubs in den Top 20. Wegen der COVID-19-Pandemie musste man Einbußen unter anderem bei Spieltagseinnahmen sowie Merchandising und Stadiontouren hinnehmen. Dennoch stehen die Katalanen wie im Vorjahr auf Platz 1 der Liste. 715,1 Millionen Euro Umsatz meldete der in wirtschaftliche Schieflage geratene spanische Gigant.

Reichste Clubs: Zwei Neulinge in den Top 20

Während die Top 10 im Vergleich zur Vorsaison zusammengeblieben ist, gibt es in den Top 20 zwei Neuzugänge. Auf Platz 15 ist Zenit St. Petersburg neu dabei. Die Russen konnten ihren Umsatz um 56,1 Millionen Euro auf insgesamt 236,5 Millionen Euro steigern und sind der einzige Club der Rangliste, der nicht aus den fünf großen europäischen Ligen kommt.

Ein Rückgang um 8,2 Millionen Euro stand für Eintracht Frankfurt zu Buche, dennoch sind die Hessen mit einem Umsatz von 174 Millionen Euro auf Platz 20 erstmals in diesem elitären Kreis vertreten. Positiv bemerkbar machte sich besonders der Zuwachs bei kommerziellen Erlösen.  

Football Money League: die Plätze 11 bis 20

11. Arsenal London (388 Millionen Euro, -57,2 Mio.)
12. Borussia Dortmund (365,7 Millionen Euro, -6 Mio.)
13. Atlético Madrid (331,8 Millionen Euro, -35,8 Mio.)
14. Inter Mailand (291,5 Millionen Euro, -73,1 Mio.)
15. Zenit St. Petersburg (236,5 Millionen Euro, +56,1 Mio.)
16. FC Schalke 04 (222,8 Millionen Euro, -102 Mio.)
17. FC Everton (212 Millionen Euro, +1,5 Mio.)
18. Olympique Lyon (180,7 Millionen Euro, -40,2 Mio.)
19. SSC Neapel (176,3 Millionen Euro, -31,1 Mio.)
20. Eintracht Frankfurt (174,0 Millionen Euro, -8,2 Mio.)
(Quelle: Deloitte Football Money League)

Die Deloitte Football Money League wurde im August 2021 veröffentlicht. Sie enthält die 20 umsatzstärksten Fußballclubs der Welt in der Saison 2019/20. Die Rangliste wird aufgrund der Umsatzangaben der Clubs erstellt, Transfererlöse fallen nicht darunter.

 

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