Die Europa League kommt in diesem Jahr mit einem neuen Format daher. Die Erstplatzierten jeder Gruppe marschieren direkt ins Achtelfinale, die Zweitplatzierten landen in einer Zwischenrunde, wo möglicherweise die Gruppendritten aus der Champions League warten. Der Gruppensieg in der Europa League ist also äußerst interessant. Umso wichtiger ist ein guter Start in den Wettbewerb. Die – vom Papier her – einfachere Aufgabe hat Bayer Leverkusen . Doch auch Frankfurt peilt einen Heimsieg an.

Bayer 04 Leverkusen – Ferencvaros Budapest, 16.09.21, 18:45 Uhr (BayArena)

Für Bayer-Coach Gerado Seoane ist es die internationale Premiere mit seinem neuen Team. In der Bundesliga steht man mit sieben Punkten nach vier Spielen ordentlich da, besonders offensiv hat die Werkself bereits ihren Rhythmus gefunden (zwölf Tore). Zuletzt gab es allerdings eine wilde 3:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund. Gegen Ferencvaros Budapest kann Seoane beinahe aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die Langzeitverletzten Julian Baumgartlinger (Knie-OP), Timothy Fosu-Mensah (Kreuzbandriss) und Edmond Tabsoba (Syndesmosesriss) stehen nicht zur Verfügung. Möglich, dass gegen den ungarischen Vertreter einige Spieler in die Startelf beordert werden, die in der Bundesliga zuletzt wenig Einsatzzeit erhielten.

 

Bei Budapest ist seit einigen Monaten ein Trainer im Amt, den man im Rheinland bestens kennt. Viereinhalb Jahre leistete Peter Stöger beim 1. FC Köln sehr gute Arbeit. Das Aufeinandertreffen mit dem alten Rivalen ist daher etwas Besonderes für den Österreicher. „Ich habe auf eine interessante Gruppe gehofft. Und ich habe ein bisschen auf einen deutschen Gegner gehofft. Von daher ist das ein schönes Los", sagt der 55-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Ob Stöger mehr aus Leverkusen mitnimmt als schöne Erinnerungen? Der ungarische Meister der vergangenen drei Jahre ist jedenfalls klarer Außenseiter.

Eintracht Frankfurt – Fenerbahce Istanbul, 16.09.21, 21:00 Uhr (Deutsche Bank Park)

Auch bei Eintracht Frankfurt gibt es ein neues Gesicht auf der Trainerbank – das zum Auftakt in die Europa-League-Spielzeit aber auf die Tribüne verbannt wird. Beim Spiel gegen Istanbul sitzt Oliver Glasner eine Sperre aus Wolfsburger Zeiten ab. Der Start in die Bundesligasaison verlief holprig (vier Spiele, eine Niederlage, drei Unentschieden). Nun hoffen die Fans am Main auf magische Nächte auf internationaler Bühne, von denen es in den vergangenen vier Jahren einige gab. Ob das gegen Istanbul gelingt? Die Abwehrschwächen der Vorsaison wurden bisher nicht abgestellt. Mehr noch: Der Offensivabteilung, in der Torgarant Andre Silva ersetzt werden musste, fehlt noch die Durchschlagskraft. Mut macht die Statistik. Frankfurt hat 14 seiner letzten 18 Euro-League-Spiele gewonnen, Fenerbahce nur zwei seiner letzten 15 Auswärtsbegegnungen. Bei der Eintracht fehlt Mittelfeldkämpfer Sebastian Rode verletzt. Ansonsten ist der Kader komplett.

 

Etwas härter hat es da die Türken erwischt. Fener muss unter anderem auf den ehemaligen Darmstädter Serdar Dursun verzichten, ein Einsatz des Ex-Wolfsburgers Marcel Tisserand ist zumindest fraglich. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dagegen Mesut Özil auflaufen. Nach seinem Wechsel an den Bosporus Anfang des Jahres ist der Regisseur allerdings (noch) ein Stück weit entfernt von seiner Bestform. Trotzdem: Für gefährliche Standards und den einen oder anderen Geniestreich ist der Weltmeister von 2014 immer gut.

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