SC Paderborn schlägt Hamburger SV

Der Tabellenzweite der 2. Bundesliga spielt beim Tabellenvierten - laut Papier sind hier die Rollen klar verteilt, doch die aktuelle Form beider Vereine spricht doch für eine spannende Partie. Hamburg blickt auf eine bittere 2:3 Heimpleite gegen Darmstadt vor zwei Wochen und ein mageres 0:0 gegen den VfL Bochum zurück, bei der die Hanseaten erst mit 2:0 in Führung lagen. Paderborn ist nach dem jüngsten 3:1 gegen den FC Ingolstadt und dem 1:3 beim Tabellendritten Union Berlin auf den vierten Tabellenplatz hochgeklettert.

Für Hamburg spricht natürlich die langjährige Erfahrung eines Erstligaklubs sowie ein besonders entscheidender Faktor bei K.O.-Spielen: der Torwart. Mit Julian Pollersbeck haben die Hanseaten den Torhüter mit den meisten Spielen ohne Gegentor auf dem Rasen: Von 26 Einsätzen endeten 12 Spiele zu Null. Paderborn aber hat schlicht die bessere Form und geht deshalb als Favorit ins Heimspiel gegen den HSV.

 

RB Leipzig gewinnt in Augsburg

Seit der 0:1 Pleite beim Rückrundenauftakt gegen den BVB hat der RB Leipzig nicht ein Spiel mehr in der Bundesliga verloren. Von den letzten neun Spielen gewann das Team von Ralf Rangnick sechs. In der Formtabelle liegt RB damit auf dem dritten Rang, besser haben nur die Bayern und Frankfurt performt. Zudem stellt Leipzig mit Yussuf Poulsen und Timo Werner gleich zwei Torjäger, die zusammen in dieser Saison bislang auf 27 Treffer und 7 Vorlagen kommen. Mit Gulácsi und seinen 14 Spielen ohne Gegentor steht außerdem der Keeper mit der weißen Weste der Liga zwischen den Pfosten.

Augsburg nötigte den Leipzigern vor kurzem ein 0:0 in der Liga ab und überraschte am Spieltag zuvor mit einem 2:1 Sieg gegen den BVB. Auch Hannover ließ der FCA problemlos mit 3:1 hinter sich. Nichtsdestotrotz verloren sie deutlich mit 3:0 beim Tabellenletzten Nürnberg und werden im DFB-Pokal dem ambitionierten Klub aus Leipzig unterliegen.

 

FC Bayern München schlägt Heidenheim

Das ist die wohl eindeutigste Rollenverteilung im diesjährigen DFB-Pokal Viertelfinale: Der Zweite der 1.Bundesliga trifft auf Sechsten der 2. Liga. Während die Bayern von den letzten 15 Spielen 13 gewonnen haben, blickt Heidenheim auf eine bescheidene, jüngere Spielstatistik zurück: Von den letzten sechs Spielen verloren sie zwei, spielten drei Mal unentschieden und siegten ein Mal – immerhin gegen den Tabellendritten Union Berlin.

Bisher stand der 1. FC Heidenheim erst ein Mal im Viertelfinale des Pokales und dort war dann auch 2016 gegen Hertha BSC Schluss. Der Pokal schreibt zwar seine eigenen Gesetze – aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der 18-malige Pokalsieger Bayern München hier nicht straucheln wird.

 

FC Schalke 04 gewinnt gegen Werder Bremen

Die wohl spannendste Partie des Viertelfinales! Der FC Schalke spielt eine wahre Seuchensaison und steht einmal mehr mit dem Rücken zur Wand: Einzig und allein der DFB-Pokal ist den Knappen geblieben, um die Saison noch halbwegs versöhnlich gestalten zu können. Beim Heimspiel empfängt das Team von Jahrhundert-Trainer Huub Stevens Werder Bremen – ein Team, das zuletzt 2018 verloren hat.

Die Schalker werden sich auf den Leitsatz ihres Trainers besinnen, der bereits beim Abstiegsspiel gegen Hannover 96 gefruchtet hat: Die Null muss stehen. Die agilen Bremer um ihre Stürmer Max Kruse und Milot Rashica werden viel anlaufen und sehr wahrscheinlich die besseren Offensivaktionen zeigen – doch im Hexenkessel auf Schalke wird der Kampfeswille am Ende das Zünglein an der Waage sein. Wir lehnen uns mal aus dem Fenster und sagen: Im Elfmeterschießen setzen sich die Schalker durch, die mit fünf verwandelten Elfern in der Liga den Bremen drei voraus sind.

 

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