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Mit 3:1 hat Real Madrid zuletzt den FC Liverpool besiegt und das Tor zum Halbfinale der diesjährigen Champions League weit aufgestoßen. Und es wäre sicher keine Überraschung, würde der spanische Rekordmeister sogar bis ins Finale Ende Mai vorstoßen – und mit dem Henkelpott im Gepäck aus Istanbul zurückkehren. Die Königsklasse scheint einfach wie gemacht für die Königlichen. Kein Team ist im prestigeträchtigsten Clubwettbewerb Europas erfolgreicher.

Wer wird Champions-League-Sieger 2021?

Als Real Madrid 2018 – damals ebenfalls mit einem 3:1 gegen Liverpool – sein bis dato letztes Champions-League-Finale gewann, heimsten sie den 13. Titel in diesem Wettbewerb ein. Damit hat man fast doppelt so viele Trophäen dieses Wettbewerbs in der Vitrine wie der AC Mailand auf Platz 2. Die Italiener gewannen den Titel siebenmal. Es folgen der FC Liverpool und Bayern München auf einem geteilten dritten Platz mit je sechs Triumphen.

Mannschaften mit den meisten Champions League Titeln

1.    Real Madrid (13)
2.    AC Mailand (7)
3.    FC Liverpool (6)
       Bayern München (6)
4.    FC Barcelona (5)
5.    Ajax Amsterdam (4)
6.    Inter Mailand (3)
       Manchester United (3)
7.    Juventus Turin (2)
       Benfica Lissabon (2
       Nottingham Forest (2)
       FC Porto (2)
(Quelle: www.statista.de, 07.04.2021)

Den Grundstein für diese imposante Bilanz legte Real bereits denkbar früh. 1956 wurde der Pokal der Landesmeister erstmals ausgespielt. Der Titel ging gleich in die spanische Hauptstadt – genauso wie in den folgenden vier Jahren. 1966 gab es den sechsten Erfolg für Madrid. Den Pokal durften sie damals gleich behalten und es wurde ein neuer angefertigt.

Bis 2009 galt seitdem die Regel, dass man Teams, die den Wettbewerb dreimal hintereinander oder fünfmal insgesamt gewinnen konnten, den Wanderpokal ganz überließ. Dieses Kunststück gelang neben Real Madrid auch Ajax Amsterdam, Bayern München, dem AC Mailand, dem FC Liverpool und dem FC Barcelona. Inzwischen bleibt der Originalpokal aber dauerhaft bei der UEFA.

Real Madrid auf Jahre uneinholbar

Nach dem Titelgewinn 1966 musste Real Madrid eine lange Durststrecke überstehen. Den nächsten Erfolg auf höchster europäischer Bühne sollte es erst 1998 geben. Bis dahin hatte es allerdings kein Club geschafft, Los Blancos den Rekord für die meisten Titel abzujagen.

Einer Wachablösung am nächsten kam Anfang der 1990er Jahre der AC Mailand. Die Modestädter hatten Ende der 1980er ein großartiges Team zusammen, unter anderem mit Paolo Maldini und Franco Baresi sowie den Niederländern Ruud Gullit, Marco van Basten und Frank Rijkaard. Die von Arrigo Sacchi trainierten „Immortali“, die Unsterblichen, gewannen den Pokal der Landesmeister 1989 und 1990. 1994, aus dem Pokal der Landesmeister war inzwischen die Champions League geworden, kam ein fünfter Titel hinzu.

Für einen Gleichstand mit Real Madrid sollt es in der Folge jedoch nicht reichen. Die Königlichen holten zwischen 1998 und 2002 ihre Titel sieben bis neun. Spätestens mit den vier Erfolgen zwischen 2014 und 2018 ist Real auf absehbare Zeit ohnehin uneinholbar vorne. Selbst, wenn man den Pokal der Landesmeister und die Champions League getrennt betrachten wollte, wäre Real Madrid mit sechs bzw. sieben Titeln das Maß aller Dinge.

Deutsche Vereine in der Champions League: titelhungrige Bayern

Aus deutscher Sicht ist der FC Bayern München der erfolgreichste Vertreter in der Champions League. Der amtierende Sieger bringt es auf sechs Titel, von denen sie von 1974 bis 1976 drei in Folge holten. Damals liefen für die Münchner unter anderem Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Sepp Maier oder Gerd Müller auf. Danach dauerte es bis 2001, bis die Bayern erneut den Henkelpott stemmen konnte.

Nach dem verlorenen „Finale dahoam“ 2012 gegen den FC Chelsea  gab es ein Jahr später das erste rein deutsche Endspiel der Champions League. Nach Toren von Mario Mandžukić und Arjen Robben, bei einem Gegentor durch Ilkay Gündogan, bezwangen die Münchner Borussia Dortmund mit 2:1. Den sechsten Titel holten die Bayern zuletzt durch einen 1:0-Finalsieg über Paris Saint-Germain.

Neben den Bayern haben mit dem Hamburger SV (1983) und Borussia Dortmund (1997) noch zwei weitere Mannschaften aus der Bundesliga den Titel geholt – beide mit Siegen über Juventus Turin. Bis ins Endspiel haben es darüber hinaus noch Eintracht Frankfurt (1960), Borussia Mönchengladbach (1977) und Bayer Leverkusen (2002) geschafft. Sowohl Frankfurt als auch Leverkusen scheiterten an – na klar – Real Madrid.

Der Spieler mit den meisten Titeln? Ein Königlicher

Blickt man auf die erfolgreichsten Spieler der Königsklasse, führt die Spur ebenfalls nach Madrid. Als einziger hat Francisco Gento sechs Titel gesammelt. Genauso wie unter anderem der große Alfredo di Stefano gehörte er der Mannschaft an, die zwischen 1956 und 1960 fünfmal gewann. Doch nur Gento war auch noch beim Triumph 1966 an Bord.

Auf aktuell fünf Champions-League-Titel kommt Christiano Ronaldo. Einen Pokal holte er mit Manchester United, vier ließ er mit Real Madrid folgen. Damit hat der Portugiese einen Triumph mehr in seiner Vita als sein Dauerrivale Lionel Messi. Spekuliert wird, ob Ronaldo nach dieser Saison von Juventus Turin zurück nach Madrid wechselt. Für seinen persönlich sechsten Champions-League-Titel gäbe es wohl kein besseres Pflaster. Das hat die Vergangenheit mehrfach gezeigt.

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