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Hier treffen zwei offensive Mannschaften aufeinander, die sich beide für das internationale Geschäft qualifizieren möchten - Leipzig nach Möglichkeit wieder für die Champions League, Bremen zumindest für die Europa League. Wir stimmen auf die Partie am Samstag um 18:30 Uhr ein.

Die Ausgangssituation

Der SV Werder Bremen kassierte an den ersten beiden Spieltagen trotz ordentlicher Leistungen unglückliche Niederlagen gegen Fortuna Düsseldorf und die TSG Hoffenheim. Danach fand die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt auf die Erfolgsspur. Die Partien gegen den FC Augsburg und Union Berlin wurden dank couragierter Leistungen jeweils mit einem Tor Vorsprung gewonnen.

Besonders beeindruckend: Bremen trotze in Berlin dem Verletzungspech. Der Ausfall von gleich zehn Spielern wurde durch den „Kampfmodus“, den Kohfeldt ausgerufen hatte, kompensiert. Der Trainer lobte seine Mannschaft für die Leidenschaft, die Mentalität und die Bereitschaft. Ähnliche Attribute dürften gegen den Tabellenführer aus Leipzig erforderlich sein. Ärgerlich: Der defensive Mittelfeldspieler Nuri Sahin sah in Berlin Gelbrot und wird daher gegen Leipzig fehlen. Möglicherweise kehren dafür aber ein paar verletzte Akteure wie zum Beispiel Offensivspieler Milot Rashica zurück.

RB Leipzig wiederum hat einen perfekten Saisonstart hingelegt: ungeschlagener Tabellenführer der Bundesliga, dem FC Bayern München am vergangenen Wochenende ein 1:1 abgerungen, nun auch noch am Dienstagabend zum Auftakt der Champions League bei Benfica Lissabon gewonnen. „Der Sieg zum Auftakt ist extrem wichtig – gerade vor den kommenden anstrengenden Wochen, die vor uns liegen, auf die wir uns aber auch sehr freuen“, sagt Trainer Julian Nagelsmann.

Die Schlüsselspieler

Niclas Füllkrug scheint in Bremen angekommen zu sein. Der für 6,5 Millionen Euro Ablöse aus Hannover verpflichtete Mittelstürmer wurde im ersten Saisonspiel noch als Einwechselspieler gebracht, stand in den folgenden drei Partien allerdings in der Startelf und erzielte zwei Tore. Nach seinem Siegtreffer in Berlin sagte der 26-Jährige: „Jeder Stürmer schießt gerne Tore. Und Kopfballtore sind Füllkrug-Tore.“  

Auf Seiten von RB Leipzig scheint der Torhunger von Mittelstürmer Timo Werner nicht zu stoppen zu sein. Fünf Tore hat er nach vier Bundesliga-Spieltagen bereits auf dem Konto. Am Dienstagabend schoss er seine Mannschaft gegen Lissabon mit zwei weiteren Toren zum Sieg. Der Torjäger bleibt dennoch bescheiden: „Das Team bereitet die Tore einfach gut vor – und ich bin das letzte Glied in der Kette, um die Bälle reinzuhauen.“

Die Bilanz

Die Bilanz dieser beiden Vereine ist relativ ausgeglichen. Sechs Mal trafen Werder Bremen und RB Leipzig aufeinander. Zwei Partien gewann Werder Bremen, drei Mal gewann Leipzig, eine Partie endete mit einem Unentschieden. Das letzte Aufeinandertreffen am 18. Mai gewannen die Bremer mit 2:1.

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