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Pikant: Bereits im Februar hatten die Bremer dem BVB in einem dramatischen Pokal-Fight die Aussicht auf den zweiten nationalen Titel genommen und im Elfmeterschießen gesiegt. So hieß es für die Favre-Truppe am Ende Saison: null Titel. Auch dank Werder Bremen. – Am Samstag kommt es beim Topspiel des 6. Spieltags (18:30 Uhr) zum ersten Aufeinandertreffen nach dem Doppel-Knockout. Gelingt den Borussen die Revanche – oder stellt Bremen den Dortmundern auch dieses Mal wieder ein Bein? Doch mit zwei späten Toren machten die Werderaner dem BVB einen Strich durch die Rechnung. Der Traum von der Deutschen Meisterschaft war – bei nun vier Punkten Rückstand – so gut wie geplatzt.

Die Ausgangsituation: Dortmund mit Wut im Bauch

Auf dem Papier scheint die Sache klar: Dortmund ist mit zehn Punkten ordentlich in die Saison gestartet und im heimischen Signal Iduna Park eine Macht: 5:1 gegen den FC Augsburg, 4:0 gegen Bayer Leverkusen. Selbst der große FC Barcelona war mit einem torlosen Remis samt verschossenem Reus-Elfmeter am ersten Spieltag der Champions League noch gut bedient.

Die Bremer verloren ihr erstes Auswärtsspiel der Saison bei der TSG Hoffenheim knapp mit 2:3, holten dann durch einen 2:1-Sieg über Liga-Neuling Union Berlin den ersten Dreier in der Fremde. Am letzten Spieltag gab es daheim ein deutliche 0:3-Pleite gegen Leipzig. Auch die Dortmunder haben durch den späten 2:2-Ausgleich in Frankfurt noch immer Wut im Bauch und dürften alles daransetzen, dieser vor heimischer Kulisse Luft zu machen. Aber nicht nur die letzte Saison hat zeigt: Gegen Bremen tut sich der BVB traditionell schwer. Das belegt auch die Statistik.

Der direkte Vergleich: ein Kopf-an-Kopf-Rennen

In 102 Partien standen sich die beiden Teams in der Bundesliga gegenüber. Und hier steht es so gut wie unentschieden: 43 Mal siegten die Borussen, in 41 Begegnungen ging das Team von der Weser als Sieger vom Platz. Bei den erzielten Toren haben die Bremer sogar die Nase vorn: 168 Mal netzen die Werderaner ein, kassierten dabei 163 Gegentreffer. Wer bei seinen Fußballwetten allein auf diese Statistik vertraut, dürfte auf ein Remis spekulieren. Bei zwei offensiv agilen Teams allerdings eine gewagte Wette.

Die Schlüsselspieler: Wer kann das Spiel entscheiden?

13 Tore! Gegen keine andere Mannschaft netzt Marco Reus lieber ein als gegen Bremen (11 % seiner bis dato 119 Bundesliga-Treffer). Trifft er auch beim Topspiel wieder? Aktuelle scheint Paco Alcácer mit fünf Toren in fünf Bundesliga-Spielen den besseren Riecher zu haben. Mit ebenfalls fünf Toren und fünf Vorlagen bester Scorer unter Favre: der brandgefährliche Jadon Sancho.

Bei Werder Bremen ruhten zu Saisonbeginn alle Offensiv-Hoffnungen auf Neuzugang Niclas Füllkrug. Und die ersten starken Partien nährten diese (4 Spiele/2 Assists/1 Tor). Doch dann kam der Kreuzbandriss. Und auch Top-Torschütze Yuya Osako (4 Spiele/3 Tore) fällt derzeit für mehrere Wochen aus. „Wir haben trotz des Ausfalls von Niclas eine sehr gute Offensive“, sagt Sportchef Frank Baumann. Torgefahr soll nun der gerade wiedergenese Milot Rashica versprühen, der Johannes Eggestein aus der Startelf verdrängen könnte. Auch Nuri Sahin wird nach verbüßter Sperre zurückkehren und die Fäden ziehen. Und wer einen Claudio Pizarro mit seinen 197 Bundesliga-Toren als Edel-Joker in der Hinterhand hat, kann stets mit Last-Minute-Tore rechnen. Daher steht fest: Werder ist in Dortmund alles andere als chancenlos. Und somit könnte das Aufeinandertreffen eines der spannendsten des gesamten Spieltags werden – und das nicht allein wegen der brisanten Vorgeschichte.

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