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Die Hauptstadt schaut heute Abend nach Ostwestfalen, wenn der Viertligist SC Verl den Bundesligisten Union Berlin in seinem kleinen Stadion an der Poststraße empfängt. Es ist bereits das dritte DFB-Pokalspiel in dieser Saison in der mit 5.153 Zuschauern restlos ausverkauften Sportclub-Arena. Zuvor räumten die Verler in der ersten Runde den FC Augsburg aus dem Weg, in der zweiten Runde gewannen sie gegen Holstein Kiel mit 9:8 im Elfmeterschießen. Gelingt dem Underdog heute die nächste Sensation ? Verls Trainer Rino Capretti hat dafür einen Plan: „Wir werden sicher kein Abwehrpressing spielen und plötzlich auf Sechserkette umstellen.“ Der Viertligist will auch nicht mit langen Bällen agieren: „Damit brauchen wir erst gar nicht kommen, weil Union sehr kopfballstark ist“, sagt Capretti. Erst am vergangenen Wochenende ist der SC Verl mit einem 1:0-Sieg gegen SV Lippstadt in die Rückserie der Regionalliga West gestartet. Die Mannschaft ist also noch nicht im Ligarhythmus. Das könnte ein Nachteil sein.

Ein Wiedersehen für Marius Bülter

Dagegen ist Aufsteiger Union Berlin in der Bundesliga angekommen. Der Tabellenzwölfte hat am vergangenen Wochenende zwar gegen Dortmund mit 0:5 verloren, aber einen Spieltag zuvor mit einem 2:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg wichtige Punkte gegen den Abstieg erkämpft. Eins werden die Berliner heute Abend sicherlich nicht tun: den Viertligisten unterschätzen. „Die beiden Verler Siege sollten uns Warnung genug sein“, sagt Berlins Trainer Urs Fischer. „Außerdem werden die Platzverhältnisse nach dem vielen Regen schwierig sein – doch wir sollten uns auf die sportliche Aufgabe konzentrieren.“ Dabei setzt Fischer vor allem auf Standards und auf seine kopfballstarken Spieler wie Sebastian Andersson, Neven Subotic oder Marius Bülter, der die Verhältnisse in Verl so gut wie keiner anderer Berliner kennt. Mit seiner ehemaligen Mannschaft SV Rödinghausen spielte er acht Mal gegen den SC Verl.

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