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Auweia, Werder! Die vergangenen fünf Heimspiele in der Bundesliga wurden alle verloren und in den letzten vier Heimspielen erzielten die Hanseaten nicht einmal einen Treffer. Das ist ein Negativrekord in der Vereinsgeschichte. Ausgerechnet jetzt besuchen die Tormaschinen aus Dortmund das Weserstadion . Aber war Anfang Februar die Situation vor dem Achtelfinale im DFB-Pokal nicht ähnlich? Seinerzeit überraschten die Bremer mit ihrer Leidenschaft die Favoriten aus Dortmund und siegten verdient mit 3:2-Toren. Auf diesen Effekt und die persönliche Bilanz ihres Trainers setzen alle Werder-Fans: Florian Kohfeldt verlor nur eines seiner sieben Pflichtspiele gegen den BVB.

Bester Zweikämpfer in engen Räumen: Nuri Sahin

Dennoch: Werder Bremen steht als Tabellenvorletzter mit dem Rücken zur Wand und kann jetzt wichtige Spieler nicht einsetzen. Abwehrspieler Kevin Vogt verletzte sich am vergangenen Samstag am Knie so schwer, dass er gegen Dortmund nicht zur Verfügung steht. Auch Fin Bartels wird nicht dabei sein. Der 33-Jährige fällt mit Adduktorenproblemen aus. Dafür kann ein Ex-Dortmunder wieder auf einen Einsatz hoffen: Nuri Sahin, über den Kohfeldt gesagt hat: „Wenn die Räume eng sind, ist Nuri einer der besten Zweikämpfer der Liga.“ Und gegen Borussia Dortmund werden die Räume verdammt eng sein, dafür wird Werder Bremen schon sorgen. Denn verteidigen und kontern ist das einzige Erfolgsrezept, auf das die Bremer setzen können. Sahin könnte je nach taktischer Formation als Sechser oder als Achter agieren. Vielleicht kommt auch Ludwig Augustinsson zum Einsatz. Der Schwede wurde lange auf der Linksverteidiger-Position der Grün-Weißen vermisst. Nun ist er zurück im Mannschafstraining und könnte gegen die Borussia sein Comeback feiern.

Neuer Zeichensetzer im Mittelfeld: Emre Can

Und wie steht es um die Borussia aus Dortmund? Die Mannschaft von Lucien Favre muss gegen Bremen gewinnen, wenn sie den Anschluss an Tabellenführer Bayern München halten will. Spätestens seit dem 2:1-Sieg gegen Paris St. Germain in der Champions League weiß man auch, wie das geht. Im Sturm wird die Urgewalt des norwegischen Wunderstürmers Erling Haaland schon für Tore sorgen und im Mittelfeld setzt der deutsche Nationalspieler Emre Can neue Zeichen: Seine robuste Art, Zweikämpfe im Mittelfeld zu führen, verleiht der Dortmunder Defensive jene Stabilität und Disziplin, die dem Team oft gefehlt hat. „Mit seiner Mentalität setzt er auf dem Platz Zeichen und sendet Signale“, sagte Dortmunds Manager Michael Zorc nach dem Spiel gegen die Pariser Starauswahl. Und das Beste: Die Dortmunder haben ihren neuen Zeichensetzer nun langfristig bis 2024 verpflichtet.

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