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Die Leipziger sind seit dem 15. Spieltag an der Tabellenspitze, aber nach der jüngsten 0:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt verbleibt nur noch ein Punkt Vorsprung auf Bayern München. Bisher haben sie 51 Tore erzielt und stellen mit Borussia Dortmund die zweitgefährlichste Offensive der Liga, die am Samstagabend auch gegen den Tabellendritten wieder für Tore sorgen will . Das gelang den Sachsen gegen die Fohlenelf schon in den letzten vier Bundesligaspielen, die allesamt gewonnen wurden.

Lukas Klostermann: Rückkehr in die Mannschaft

Auch Leipzigs Defensive ist sehr stabil: Sie kassierte erst 23 Gegentreffer, was hinter Borussia Mönchengladbach (21) und Bayern München (22) der drittbeste Wert der Liga ist. Bei der Niederlage in Frankfurt bildeten Nordi Mukiele, Dayot Upamecano und Marcel Halstenberg die Abwehrkette. Lukas Klostermann fehlte vor einer Woche wegen einer Kniereizung. Der Nationalspieler könnte gegen Gladbach wieder ins Team zurückehren. Auf den Flügeln werden wohl Marcel Sabitzer und Christopher Nkunku auflaufen und die Doppelspitze werden Yussuf Poulsen und Timo Werner bilden, der bereits im Hinspiel drei Tore erzielte.

Marco Rose: Rückkehr in die alte Heimat

„Jeder weiß um die Stärke von Timo Werner. Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf seine Schnelligkeit konzentrieren. Die Leipziger haben noch viele weitere Stärken“, sagt Gladbachs Trainer Marco Rose, der am Samstag in seine alte Heimat zurückkehrt: Er ist in Leipzig geboren und hat seine Karriere als Fußballer und später als Cheftrainer bei Lok Leipzig gestartet. Doch für heimatliche Gefühle hat er aktuell keine Zeit. Dafür sind die Erinnerungen an das Hinspiel, das Gladbach zuhause 1:3 verlor, noch zu bitter: „Im Hinspiel haben Kleinigkeiten gefehlt. Das ist das, was am Ende zählt und sich nicht gut anfühlt. Am Samstag wollen wir es in Leipzig besser machen und die Partie gewinnen. Dafür werden wir einen extrem hohen Aufwand betreiben müssen.“ Mit Ausnahme von Ramy Bensebaini und Tony Jantschke, die beide verletzt fehlen, sind alle Fohlen fit. Natürlich ist auch Torhüter Yann Sommer dabei. Er hat in dieser Saison schon überragend gehalten und damit seinen Trainer begeistert: „Wir sind sehr glücklich, dass wir so einen Rückhalt haben. Er gehört für mich zu den besten Torhütern Europas.“ Vielleicht könnten die Paraden von Sommer im Spitzenspiel ein Grund sein, warum sein Trainer Marco Rose mit neuen positiven Erinnerungen aus seiner alten Heimat nach Gladbach zurückreist.

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