Schalke unterliegt Frankfurt 

Immerhin: Der FC Schalke konnte gegen Hannover mit einem knappen 0:1-Sieg vorerst die Negativ-Serie von acht sieglosen Bundesliga-Partien stoppen. Doch mit Europa-League-Viertelfinalist Eintracht Frankfurt wartet am Samstag ein ganz anderer Gegner als der niedersächsische Abstiegskandidat.

Von den Hessen trennen die Schalker „Knappen“ allein offensiv Welten. Über die Saison gesehen stellt Frankfurt den drittbesten Angriff der Bundesliga. Den 20 Rückrunden-Toren des amtierenden Pokalsiegers gegenüber stehen acht Treffer der enttäuschenden Gelsenkirchener. Auf dem Papier eine klare Sache – auch das Hinspiel gewann die Eintracht deutlich mit 3:0.

 

Wolfsburg schlägt Hannover 96 

Drei Siege gelangen Hannover 96 in den bisher 27 Bundesliga-Spielen der Saison 2018/19 – einer davon gegen den VfL Wolfsburg. Und doch wird sich das Niedersachsen-Duell am Wochenende wohl völlig anders darstellen als noch im Hinspiel. Nach sechs Niederlagen in Folge liegt die Mannschaft von Thomas Doll nämlich nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit auf dem letzten Platz der Liga-Tabelle.

Der Wolfsburger Werksklub hingegen präsentiert sich im Vergleich zu vergangenen Jahren derzeit zumeist geradezu formidabel. In den letzten acht Partien mussten Bruno Labbadia und seine Mannschaft zwar zwei Niederlagen einstecken, die allerdings kamen gegen Tabellenführer Borussia Dortmund und Rekordmeister Bayern München und sind damit entschuldigt.

 

Unentschieden zwischen Stuttgart und Nürnberg 

Die Saisons von Stuttgart und Nürnberg laufen gleichermaßen schlecht. Die beiden Vereine sind Tabellennachbarn auf den Relegations- beziehungsweise Abstiegsrängen, haben beide 17 ihrer 27 Spiele verloren und stellen die zweit- und drittschwächsten Defensiven.

Als wäre das nicht genug, wartet der FC Nürnberg zudem mit dem schlechtesten Angriff auf: Nur 22 Treffer bedeuten gerade einmal ein Drittel der Ausbeute von Spitzenreiter Borussia Dortmund. Mit 26 Toren ist der VfB nur bedingt gefährlicher.

Bei so vielen Parallelen wäre es erstaunlich, wenn die schwächelnden Klubs über eine Punkteteilung hinauskämen.

 

Düsseldorf triumphiert bei Hertha BSC 

Aufsteiger Fortuna Düsseldorf will von einem sofortigen Wiederabstieg offensichtlich nichts hören. Der Zweitliga-Meister der vergangenen Saison weiß in der Rückrunde gerade gegen Mannschaften im Liga-Mittelfeld und der unteren Tabellenhälfte zu überzeugen. Am vergangenen Wochenende gelang den „Fortunen“ dann sogar ein 3:1-Sieg gegen die viertplatzierte Borussia aus Mönchengladbach. Ohnehin scheint Düsseldorf seine Torgefahr wiedergefunden zu haben: In den vier Siegen der letzten sieben Spieltage trafen die Rheinländer ganze zwölfmal.

Die Hertha steckt indes wohl in der schwierigsten Phase ihrer Saison. Die vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen waren zwar sicher auch der Klasse einiger Gegner (Bayern, Dortmund, Leipzig) geschuldet, das 0:5 gegen RB Leipzig besiegelte aber am vergangenen Samstag die bislang höchste Saisonniederlage. Gegen formstarke Düsseldorfer könnte der nächste Punktverlust bevorstehen.

 

Bayer 04 Leverkusen unterliegt dem defensivstarken RB Leipzig 

Eigentlich läuft es für die Leverkusener Werkself seit der Übernahme von Trainer Peter Bosz deutlich besser als noch in der Hinrunde. Doch gingen nicht nur die letzten beiden Partien gegen Bremen und Hoffenheim verloren, auch unterlag Bayer in vier von sechs Rückrunden-Partien gegen Top-10-Klubs.

Mit dem RB Leipzig kommt nun der Tabellendritte in die BayArena. Der ist nicht nur seit neun Spielen ungeschlagen, er verfügt auch mit nur 20 Gegentoren über die beste Defensive der Bundesliga. Wenn folglich jemand weiß, wie man Offensiv-Fußball stoppt, dann die Sachsen. Deren 5:0-Sieg gegen die Berliner Hertha sollte den Leverkusenern eine Warnung sein.

 

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