Borussia Dortmund muss trotz Sieg gegen Fortuna Düsseldorf auf Bayern-Gegner hoffen 

Die erste Niederlage der Saison musste Borussia Dortmund als damals souveräner Tabellenführer am 16. Spieltag gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hinnehmen. Auch in der Folge bewiesen die Rheinländer mehrfach, dass sie vermeintliche Favoriten zum Stolpern bringen können.
Doch am vorletzten Spieltag sind die Karten insofern neu gemischt, als die Fortuna bereits ihr Saisonziel – den Klassenerhalt – erreicht hat. Der BVB hingegen braucht für die Chance auf den Titelgewinn einen Sieg. Und auf den werden die Schwarz-Gelben spielen. In dieser Saison konnten die Borussen in 13 der 15 Spiele gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte gewinnen, ein Sieg ist also alles andere als unwahrscheinlich. Doch selbst der Dreier könnte eventuell nicht reichen, sollte der FC Bayern in Leipzig gewinnen.

FC Nürnberg verliert gegen Gladbach und ist damit sicher abgestiegen 

Einen Sieg bräuchte der FC Nürnberg für die Chance auf den Relegationsplatz. Dabei wäre er auch noch auf Schützenhilfe vom VfL Wolfsburg angewiesen, der gegen den VfB Stuttgart antritt. Doch haben die Nürnberger in dieser Spielzeit bislang nur drei Siege errungen – Keiner davon kam gegen einen Klub auf einem Europa-League-Platz.
Auf einem solchen befindet sich die Mönchengladbacher Borussia, die nach zwei Niederlagen am vergangenen Spieltag Konkurrent Hoffenheim immerhin ein 2:2-Unentschieden abringen konnte. Eine derartige Leistung würde gegen den Auf- und voraussichtlichen Absteiger aus Nürnberg wohl für einen Sieg reichen. Schon im Hinspiel gewannen die Rheinländer das Duell mit 2:0. 

Bayer Leverkusens Offensiv-Power weist Schalke 04 in die Schranken 

War der FC Schalke in seiner Vize-Meister-Saison 2017/18 noch als Defensiv-Bollwerk bekannt, ist die Knappen-Abwehr in dieser Spielzeit nicht mehr als mittelmäßig. Immerhin: Gegen den FC Augsburg gelang am letzten Wochenende nach zuvor sieben Gegentoren aus zwei Spielen mal wieder ein Zu-Null-Spiel.
Mit Bayer 04 Leverkusen wartet am Samstag aber gerade offensiv ein völlig anderes Kaliber. Im Kampf um die Champions-League-Plätze spielte die Mannschaft von Peter Bosz zuletzt nämlich mit begeisterndem Angriffsfußball ganz groß auf. Das Resultat: eine nun vier Partien andauernde Siegesserie mit einer Torbilanz von 13:2. Dieser Offensiv-Power werden die Gelsenkirchener nicht genug entgegenzusetzen haben.

Werder Bremen und TSG Hoffenheim erleiden dank Unentschieden herben Rückschlag im Europa-Rennen 

Sowohl die TSG 1899 Hoffenheim als auch der SV Werder Bremen brauchen in der Schlussphase dieser Bundesliga-Saison jeden Punkt, um den Traum von Europa am Leben zu erhalten. Bei Niederlage oder Unentschieden könnten sich mindestens die Bremer ihr Saisonziel abschminken. Hoffenheim würde am vorletzten Spieltag ebenfalls vor allem ein Dreier helfen.
Leider jedoch sind sich beide Mannschaften in zu vielen, teils negativen, Eigenschaften zu ähnlich. Beide der Teams warten zwar mit großem Potenzial auf, können es aber zuletzt nicht konstant abrufen. Die Folge: In der Rückrunde blieben die Kontrahenten jeweils nicht häufiger als dreimal ohne Gegentor. Im letzten Spiel kam zudem keiner der Klubs über ein 2:2-Remis hinaus. Und weil schon das Hinspiel der Europa-Aspiranten unentschieden endete, ist zu befürchten, dass sie sich auch am Samstag die Punkte teilen müssen. Damit jedoch wäre niemandem geholfen.

SC Freiburg besiegelt mit Sieg Hannoveraner Abstieg 

Die Saison des SC Freiburg war sicher alles andere als konstant. Gegen Mannschaften auf einem Abstiegsplatz zeigten sich die Breisgauer aber zumeist souverän und verließen nur in einer von sechs derartigen Partien als Verlierer den Rasen.
Im Hinspiel konnte Hannover 96 dem Sportclub zwar noch ein Remis abringen, doch ist der Angriff der Niedersachsen in der Rückrunde zum schwächsten der Liga verkommen – Tore gab es zuletzt nur per Elfmeter in München und nach Einladung und wirrem Gestolper gegen den FSV Mainz 05. Auf solche Glücksfälle kann 96 nicht bauen und steigt am Samstag wohlverdient und endgültig mit einer Niederlage in die 2. Bundesliga ab.