5. Jürgen Klopp (FSV Mainz 05): 1,75 Punkte im Schnitt

Früher oder später wird man Jürgen Klopp wohl eine Statue in Liverpool errichten. Mit den Reds gewann er 2019 die Champions League und, für die Fans noch wichtiger, 2020 die erste englische Meisterschaft nach 30 Jahren. Mit Borussia Dortmund wurde er 2011 und 2012 Deutscher Meister und holte 2012 obendrauf den DFB-Pokal.

Seine ersten Schritte als Profitrainer machte der gebürtige Stuttgarter aber beim 1. FSV Mainz. Fünf Spielzeiten lang betreute er die 05er in der 2. Bundesliga, holte 259 Punkte in 148 Spielen. Trotz dieser grandiosen Ausbeute klappte es zunächst nicht mit dem Aufstieg. Jeweils als Tabellenvierter verpasste man das große Ziel 2001/02 und 2002/03 auf dramatische Art und Weise. Erst fehlten Klopp & Co. ein Punkt, dann ein einziges Tor für das Ticket in die Bundesliga. 2003/04 gelang der Aufstieg schließlich doch noch. Nach zwei erfolgreichen Jahren im Oberhaus stieg Mainz 2006/07 wieder ab. Als es mit dem direkten Wiederaufstieg nicht klappte, verlängerte Klopp seinen auslaufenden Vertrag nicht.

4. Thomas Reis (VfL Bochum): 1,76 Punkte im Schnitt

Beim VfL Bochum durchlief Thomas Reis zahlreiche Trainerstationen, von Nachwuchsmannschaften bis zum Posten des Co-Trainers bei den Profis. 2019 übernahm er das Amt des Cheftrainers beim damaligen Zweitligisten von Robin Dutt. Unter seiner Leitung befreite man sich nach dem verpatzten Saisonstart aus dem Tabellenkeller.

Die folgende Saison schloss Bochum auf Platz 1 der Tabelle ab – Aufstieg in die Bundesliga nach elf Jahren Abstinenz. In seinen beiden Spielzeiten in Liga 2 holte Reis 63 und 111 Punkte. Auch ein Klasse höher leistet er top Arbeit, vor allem wegen der Heimstärke bewegt sich der VfL im gesicherten Mittelfeld.

3. Volker Finke (SC Freiburg): 1,78 Punkte im Schnitt

Kaum ein Trainer steht so sehr für Konstanz wie Volker Finke. Der ehemalige Studienrat lenkte 16 Jahre lang ununterbrochen die sportlichen Geschicke des SC Freiburg – Rekord im deutschen Profifußball.

Unter Finkes Leitung stiegen die Breisgauer in den Spielzeiten 1993, 1998 und 2003 in die Bundesliga auf, allerdings auch dreimal wieder ab. Insgesamt sechs Saisons verbrachte er mit dem SC in der 2. Bundesliga. Nach einer enttäuschenden Hinrunde 2006/07 wurde bekannt, dass Finke nicht über die Saison hinaus in Freiburg bleiben würde. Zu Zweitligazeiten saß Finke 195-mal auf der Freiburger Trainerbank und holte dabei 347 Punkte. Seine weiteren Stationen waren Urawa Red Diamonds, der 1. FC Köln sowie die Nationalmannschaft Kameruns.

2. Hannes Wolf (VfB Stuttgart, Hamburger SV): 1,83 Punkte im Schnitt

Lediglich 52 Spiele und zwei Spielzeiten benötigte Hannes Wolf, um sich Platz 2 in der Liste der erfolgreichsten Zweitligatrainer zu sichern. Den Anfang machte er beim VfB Stuttgart. Bei den Schwaben übernahm er das Amt in der Saison 2016 von Jos Luhukay. Der Niederländer selbst belegt mit einem Punkteschnitt von 1,69 übrigens einen beachtlichen 9. Platz in der Liste der erfolgreichsten Zweitligatrainer.

Mit dem VfB gewann Wolf auf Anhieb die Zweitligameisterschaft. In der Bundesliga lief es weniger erfolgreich, Platz 14 zu Beginn der Rückrunde 2018 bedeuteten das Aus in Stuttgart.

Wolfs zweite Zweitligastation war der Hamburger SV. Die Rothosen führte er nach Amtsantritt Mitte der Hinrunde 2018 zur Herbstmeisterschaft, sechs Siege aus sieben Spielen steigerten seinen Punkteschnitt enorm. Der litt allerdings in der Rückrunde. Eine Siegloseserie von acht Spielen in Folge ließ den Traum vom Aufstieg doch noch platzen. Einen Spieltag vor Saisonende trennte sich der HSV von Wolf. In dessen Bilanz stehen derzeit 95 Punkte in 52 Zweitligaspielen.

1. Ralf Rangnick (SSV Ulm, Hannover 96, TSG 1899 Hoffenheim): 1,94

Wer die 2. Bundesliga nach oben hin verlassen möchte, sollte sich die Dienste von Ralf Rangnick sichern. Von dessen vier Spielzeiten Im deutschen Unterhaus endeten zwei mit dem Aufstieg. An einem weiteren hatte er maßgeblichen Anteil, und zwar beim SSV Ulm 1846.  Den Club führte Rangnick zunächst aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga und dort gleich zur Herbstmeisterschaft. Nach einer Negativserie in der Rückrunde 1998/99 trat er von seinem Posten zurück. Martin Andermatt machte den Durchmarsch in die Bundesliga für die Ulmer letztlich doch noch perfekt.

Zum Ende der Saison 2001/02 durfte Rangnick dann selbst jubeln. Mit Hannover 96 feierte er die Zweitligameisterschaft mit 93 erzielten Toren und zehn Punkten Vorsprung auf die zweitplatizerten Bielefelder.

Den nächsten Durchmarsch von der Regional- in die Bundesliga verantwortete Rangnick bei der TSG 1899 Hoffenheim. 2006/07 stieg man in die 2. Bundesliga auf, in der Folgesaison ins deutsche Oberhaus. Mit Spielern wie Luiz Gustavo, Demba Ba, Chinedu Obasi oder Sejad Salihovic war das Team schon zu Zweitligazeiten durchaus prominent besetzt.

Rangnicks letzter Auftritt in der 2. Bundesliga datiert aus der Saison 2015/16. Damals übernahm er das Traineramt bei RB Leipzig und führte die Roten Bullen in die 1. Bundesliga – Platz 2 hinter dem SC Freiburg. In vier Zweitligaspielzeiten holte er 240 Punkte in 124 Spielen.

Wer seine Aufstiegschancen in naher Zukunft mit der Verpflichtung von Ralf Rangnick verbessern möchte, braucht allerdings sehr gute Argumente. Der “Fußballprofessor” hat sich seinen Traum vom englischen Fußball erfüllt und betreut derzeit Manchester United. Ob er Duelle mit Chelsea, Manchester City und dem FC Liverpool noch einmal für Heidenheim, Regensburg und Rostock aufgeben würde?
 

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