Im Jahr 2018 wurden mit esports in Deutschland 70 Millionen Euro umgesetzt. Das geht aus der Studie „Let’s Play – The European Esports Market“ hervor, die game, der Verband der deutschen Games-Branche, mit dem Unternehmen Deloitte erarbeitet hat. Die Studie geht dabei von einem jährlichen Wachstum von 21 Prozent aus, so dass im Jahr 2023 ein Umsatz von 180 Millionen Euro in Deutschland erreicht wird. Damit hat Deutschland den größten Anteil am europäischen esports-Markt.

esports auch im linearen TV

Für Europa ermittelte die Studie für 2018 einen Umsatz von geschätzten 240 Millionen Euro und erwartet für 2023 einen Umsatz von voraussichtlich 670 Millionen Euro. Grund des Wachstums sei eine stetig wachsende Fangemeinde. Von den 9,2 Millionen Zuschauern verfolgen rund 40 Prozent esports vor allem online via Live-Strams oder Video-on-Demand-Formaten. Aber eine Gruppe von 27 Prozent schaut eine beachtliche Menge den digitalen Sport im linearen TV.

Im traditionellen Sport angekommen

Auch der traditionelle Sport entdeckt zunehmend den esports-Bereich. 2018 startete die Virtuelle Bundesliga in Kooperation von DFL, FIFA und dem Spieleentwickler EA Sports. Insgesamt haben 22 Vereine aus der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga esports-Abteilungen beziehungsweise senden in ihrem Namen Teams zur Virtual Bundesliga, die am 4. November in die neue Saison der Club Championship startet. Der FC Schalke 04 scheiterte zudem mit seinem Team vor kurzem nur knapp in der Qualifikation zur WM von League of Legends.

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