Die Ereignisse haben sich in der vergangenen Woche überschlagen. Erst verkündeten LEC- und LCS-Verantwortliche, die Partien beider Ligen zum Schutz ohne Zuschauer austragen zu lassen. Am Freitag ging man noch einen Schritt weiter. Entwickler Riot Games erklärte auf Twitter, dass die Saison bis auf weiteres komplett pausieren werde. Jetzt die Kehrtwende: Nach nur einer Woche Zwangspause stehen am Wochenende bereits die nächsten Partien an.  

Die Teams werden allerdings nicht im Studio gegeneinander antreten, sondern online. Dabei spielen sie in ihren jeweiligen Gaming-Häusern. Räumlichkeiten, Kommunikation und Bildschirme werden aus der Ferne überwacht.  

Playoff-Pläne ungewiss 

Schon jetzt ist klar, dass sich der Beginn der Playoffs für die nordamerikanische LCS verzögern wird. Das Finale könnte allerdings wie geplant stattfinden. Was die Online-Lösung für die LEC-Playoffs bedeutet, ist noch unklar. Bisher wurde kein Starttermin bekanntgegeben. Ein Finale im LEC-Studio in Berlin scheint jedenfalls vom Tisch. Wahrscheinlicher ist, dass auch das Endspiel online ausgetragen wird 

Mit einem möglichen LEC-Finale werden 2020 weder Team Vitality, SK Gaming noch der FC Schalke 04 etwas zu tun haben. Dieses Trio hat rechnerisch keine Chancen mehr auf Platz 6. Der berechtigt zur Teilnahme an den Playoffs und wird zurzeit von MAD Lions belegt. Einen Sieg dahinter rangiert Excel Sports auf Platz 7.  

Harte Brocken für Excel 

Doch für Excel dürfte es schwer werden, noch auf den Playoff-Zug aufzuspringen. Auf dem Papier jedenfalls hat MAD Lions am Wochenende das deutlich leichtere Programm. Am Freitag spielt man gegen das abgeschlagene SK Gaming und am Samstag gegen Misfits. Excel dagegen bekommt es erst mit Fnatic und dann mit G2 zu tun – dem Zweitplatzierten und dem Tabellenführer der Liga. 

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