Es hätte eine stimmungsvolle Premiere werden können: Erstmals in der Geschichte der CS:GO-Königsklasse sollte die ESL Pro League Season 11 als Offline-Turnier in Malta gespielt, das große Finale in Denver ausgetragen werden. Wie vielem anderen in diesen Tagen wurde dem Vorhaben jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch die Pläne, zumindest die Endrunde in einem Studio in Europa stattfinden zu lassen, wurden inzwischen gekippt.  

Also alles beim Alten? Weit gefehlt. Das Teilnehmerfeld wurde diesmal von 48 auf 24 Teams verkleinert, die Unterteilung in Regionen aufgehoben. Am Start sind die 13 Partner-Teams der ESL Pro League sowie die besten des ESL World Rankings. In vier Sechsergruppen wird ein best-of-three Round-Robin um den Einzug in die nächste Runde gespielt. Die vier Gruppensieger kämpfen untereinander um zwei Plätze im Halbfinale, die beiden Verlierer steigen im Viertelfinale ein. Das wird komplettiert von den Siegern der „Round of 12“, bestehend aus den Zweit- und Drittplatzierten der Gruppenphase.  

Favoritenschreck aus Schweden 

Der erste Spieltag der Saison ist bereits absolviert. Unter anderem setzten die Ninjas in Pyjamas aus Schweden mit einem 2:0-Sieg über das dänische Spitzenteam Astralis ein erstes Ausrufzeichen. In derselben Gruppe kommt es am Mittwoch zum Aufeinandertreffen zweier Permanent Partner der Pro League: ENCE aus Finnland und Team Vitality aus Frankreich. Währen das Aushängeschild des französischen esports einen Auftakt nach Maß feierte und GODSENT aus Schweden mit 2:0 besiegte, setzte es für ENCE eine 0:2-Niederlage gegen Spirit aus Russland.  

Stark zurückgemeldet 

ENCE ist seit 2018 zurück auf der großen CS:GO-Bühne und spielte sich direkt ins Rampenlicht. Einem Sieg bei der BLAST Pro Series: Madrid 2019 ließen sie zweite Plätze beim Katowice Major 2019, dem DreamHack Masters Dallas 2019 und IEM XIV in Chicago folgen. Für 2020 haben sich die Skandinavier unter anderem mit Miikka „suNny“ Kemppi verstärkt 

Debüt nach Maß 

Beim ersten Team Vitality-Match der diesjährigen Liga waren die Augen besonders auf Kévin „misutaaa Rabier gerichtet. Für den 17-jährigen Hoffnungsträger war es der erste offizielle Auftritt mit seinen Teamkollegen, zudem war er zuvor noch nie gegen ein Top-20-Team angetreten. Er machte seine Sache gut und durfte neben einem gelungenen Debüt gleich noch den Sieg gegen GODSENT feiern.   

Gegen ENCE möchte Team Vitality das Punktekonto weiter aufstocken, während es für die Finnen vor allem darum geht, schnell zu ihrer Form zu finden. Vielleicht kommen misutaaa & Co. gerade recht – wie man einen Überraschungscoup landethaben schließlich die Ninjas in Pyjamas gerade erst vorgemacht.  

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