Kuro „KuroKy“ Salehi Takhasomi hat im Herbst vergangenen Jahres in der esports-Szene für Furore gesorgt: Der Berliner esports-Millionär und einer der besten Dota2-Profis (Sieger bei „The International“ 2017) verließ mit seinen Teamkameraden inklusive Coach Roman Paley geschlossen das Team Liquid und gründete seinen eigenen Clan. Das Ziel von „Nigma“ ist kein bescheidenes: Die nächste WM gewinnen und „die größte eSports-Organisation der Welt werden“, so Mitgründer Mohamed Morad gegenüber dem SID. Und der Start des neuen Teams war durchaus vielversprechend: Siege bei zwei „WePlay!“-Turnieren, dann die Qualifikation für die Europa-Sparte der ESL One Los Angeles 2020 Online. Das eigentlich als Major im März geplante Turnier – es wurde aufgrund der globalen Gesundheitskrise zu einem reinen Online-Turnier mit nun 375.000 Dollar Preisgeld umgewandelt – gilt als erste, echte Standortbestimmung von Nigma.

Neues Team, neues Glück?

In der Gruppenphase kam es gleich zum Rematch mit OG, Nigmas Finalgegner beim „The International" 2019, dem sie damals – noch als Team Liquid – mit 1:3 unterlegen waren. Und obwohl OG auf seine beiden Stars Yeik "MidOne" Nai Zheng und Topias Miikka "Topson" Taavitsainen verzichten musste, ließen sie KuroKy und Co. beim 2:0-Erfolg keine Chance. Bitter für Nigma, die auch danach nicht richtig in Form fanden und sich erst im letzten Gruppenspiel mit einem 2:0 gegen Viking.gg den Playoff-Platz sicherten. Dort treffen sie heute auf die Chicken Fighters.

Im oberen Teil des Playoff-Brackets finden sich die beiden bislang ungeschlagenen Clans Virtus.pro und Team Secret wieder. Während Virtus.pro im Viertelfinalduell gegen Team Spirit als klarer Favorit gilt, könnte die Partie zwischen Team Secret und OG trotz klarer Quoten durchaus spannend werden. Denn ihre Form haben OG gegen Nigma ja unlängst unter Beweis gestellt. Die Grand Finals finden dann am Sonntag, den 19. April statt.

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