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Bei Online Spielautomaten handelt es sich um mehr als nur Walzen und Symbole. Im Grunde genommen hat jedes Spiel eine Ausschüttungsquote (im Englischen: RTP - return to player) – und die sollte man kennen, wenn man denn Gewinne erspielen möchte.

Wenn du dich mit der Technik eines online Spielautomaten beschäftigst, findest du schnell heraus, dass die jeweils potentielle Ausschüttungsquote von Gerät zu Gerät verschieden ist.

Verschiedene Spiele bieten verschiedene Ausschüttungen. Die Häufigkeit, in der die Preise an den Spieler übergehen, ändert sich – je nachdem, an welchem Spielautomat man spielt.

In Wirklichkeit sind die Unterschiede vernachlässigbar, und du wirst sie während deines Spiels wahrscheinlich nicht einmal bemerken. Richtest du deinen Blick jedoch langfristig aus und möchtest die beste Quote, kommst du um die Zahlen nicht herum.

Damit du die wirkliche Bedeutung von Statistiken und Prozentsätzen kennst, musst du das Konzept der Ausschüttungsquote verstehen.

Was versteht man unter der Ausschüttungsquote?

Ganz gleich, für welchen Online-Spielautomat du dich entscheidest, bekommst du es mit der theoretischen Ausschüttungsquote zu tun. Diese wird als Prozentsatz ausgedrückt und gibt den Betrag an, den du langfristig gesehen zurückbekommst.

Beispiel gefällig? Bitte: Beträgt die Ausschüttungsquote eines Spielautomaten 98 Prozent, erwartest du bei einem Einsatz von 100 Euro bestimmt 98 Euro zurück.

In Wirklichkeit funktioniert das aber nicht so. Falls du tatsächlich 100 Euro je Spielsession setzt, wirst du wahrscheinlich nicht mit 98 Euro wieder nach Hause gehen, weil die errechneten Ausschüttungsquoten eine unendlich lange Zeitspanne zugrunde legen.

Du kannst nicht ewig spielen – und genau das ist in die Berechnungen eingeflossen. In vielerlei Hinsicht ist die Ausschüttungsquote das Pendant zum Hausvorteil bei Bakkarat oder Blackjack.

Da Hersteller nicht einzelne Spielsessions erfassen, müssen die Berechnungen für jegliche Glücksspiele auf einem langfristigen Durchschnitt basieren. Ein RTP von 98 Prozent besagt nur, dass theoretisch die gesamte Ausschüttungsquote gegen 98 Prozent läuft.

Anders gesagt: Betrachtest du die Ergebnisse tausender Spieler über einen längeren Zeitraum hinweg, sollte sich die Ausschüttungsquote auf 98 Prozent belaufen.

 

Ergebnisse spiegeln nicht immer die Erwartungen wider

Papier ist ja bekanntlich geduldig. Aber wenn du dir einen Graph anschaust, dann wirst du feststellen, dass die individuellen Ergebnisse nicht immer der erwarteten Ausschüttungsquote entsprechen.

Du könntest beispielsweise 100 Euro auf die Ausschüttungsquote von 98 des Automaten an einem Tag wetten und 150 Euro einfahren, die nächste Session aber mit gerade mal 60 Euro beschließen. Das nennt man Varianz, und sie ist ein natürlicher Bestandteil des Prozesses.

Würdest du jedoch tausende Ergebnisse in Form eines Graphen darstellen, würde sich dieser der vorgegebenen Ausschüttungsquote annähern. Wegen der Varianz kannst du allerdings nicht vorhersagen, wie deine Session basierend auf der Ausschüttungsquote ausgehen wird.

Du kannst aber eine Vorstellung von deiner potentiellen Gewinnrate bekommen.

Wenn du zwischen zwei Spielautomaten mit je einer Ausschüttungsquote von 98 bzw. 88 Prozent wählen müsstest, würde deine Wahl wahrscheinlich immer auf den mit der höheren Quote fallen. Selbst wenn du an diesem Automat hundert Mal spielst und mehr gewinnst, sprechen die Zahlen dafür, dass du auf lange Sicht mit der niedrigeren Quote besser fährst.

Miteinbeziehung von Ausschüttungsquoten und Jackpots

Die Auswahl wird noch kniffliger, wenn du Jackpots und Preispools hinzunimmst.

Nehmen wir Videospielautomaten mit progressivem Jackpot als Beispiel. Da hätten wir das Jackpot-Spiel Mega Moolah mit einer Ausschüttungsquote von 88,12 Prozent. Nicht schlecht. Doch verblasst es geradezu im Vergleich mit den 96,03 Prozent von Deco Diamonds.

Die maximale Ausschüttung bei Deco Diamonds liegt bei mickrigen 27.000 Euro, während die Jackpots von Mega Moolah häufig an 1.000.000 Euro und mehr reichen.

Wegen der Hinzunahme dieser Variable musst du nun deine Erwartungen überdenken.

Geht es dir um regelmäßige Gewinne oder höhere Ausschüttungen? Diejenigen, die eher Gewinne ansammeln möchten, sollten sich an die Ausschüttungsquote halten.

Du möchtest jedoch riesige Gewinne einfahren und Warten macht dir nichts aus? Dann schaue dir die Payout-Seite an.

Die meisten Experten entscheiden sich für einen Mittelweg.

Obwohl sie es mit keiner exakten Wissenschaft zu tun haben, entscheiden sich Stammspieler dazu, Ausschüttungsquoten und Jackpots einzubeziehen, damit sie eine ziemlich gleichbleibende Quote, aber auch die Möglichkeit auf einen Riesengewinn haben.

Es gibt noch weitere Faktoren, die du in deine Entscheidungsfindung einbeziehen solltest – Thematik, Einsätze und zusätzliche Boni.

Wenn du jedoch gerne mit Zahlen jonglierst, dann musst du unbedingt die Ausschüttungsquote kennen, bevor du auch nur einen Finger rührst.