Während das Onlinedating selbst eine moderne Entwicklung ist, ist das Konzept, das dahinter steckt, nichts Neues.
Dating-Apps, Webseiten und Social-Media-Profile sind einfach ausgedrückt eine neue Ausdrucksweise von Menschen, die etwas tun, was sie schon immer getan haben – die Erstellung neuer Kommunikationswerkzeuge, um diese zu nutzen und damit die große Liebe zu finden.

Für jeden, der schon einmal „geghostet“, nicht „gematcht“  oder sich selbst ins Trudeln gebracht hat, weil er sich Sorgen darüber gemacht hat, wie lange es dauert, bis ein Liebesinteressent zurückschreibt, gibt es seit Generationen entsprechende traumatische Episoden. 

Die ersten Aufzeichnungen von Kontaktanzeigen stammen aus dem Jahr 1695 - nur fünf Jahre nach der Erfindung der modernen Zeitung. 

Eine der frühesten Kontaktanzeigen, die jemals aufgegeben wurde, war im Vereinigten Königreich von einem „30-jährigen Mann mit einem sehr großen Anwesen, der eine nette junge Dame sucht, die über ein Vermögen von 3.000 Pfund oder so ungefähr verfügt“. Viel Glück damit, mein Freund. 

Ein Sprung ins Jahr 1965, als Harvard-Studenten einen IBM 1401-Computer benutzten, um Operation Match zu gründen - den ersten Partnervermittlungsdienst in den USA - nur sechs Jahre nachdem diese Technologie erfunden wurde. 

Das Gleiche kann man über Dating-Apps sagen, die dem Vormarsch der sozialen Medien folgen. 

MySpace war 2003 der erste Anbieter von sozialen Medien im Mainstream-Bereich, Facebook erschien ein Jahr später auf dem Markt. 

Innerhalb von drei Jahren nach dem Start von MySpace hatten die Dating-Webseiten PlentyOfFish, OKCupid und Badoo ihre Türen geöffnet. 

Im Jahr 2012 waren Tinder und Hinge an der Reihe, sich zum Love-in zu gesellen. Ihre Beliebtheit ist mit der Zunahme von Smartphones und ähnlichen Technologien enorm gestiegen. 

Im Jahr 2018 hatte allein Tinder schätzungsweise 50 Mio. Benutzer in 190 verschiedenen Ländern, die seit dem Start 20 Mrd. Übereinstimmungen verzeichnen konnten. 

Die romantische Social-Media-Plattform Badoo verzeichnete im Februar 500 Mio. Benutzer, was dem 1,5-fachen der gesamten Bevölkerung der USA entspricht. 

Aber bei so viel Auswahl an Dating-Apps und so vielen aktiven Nutzern gibt es global zwangsläufig Unterschiede. 

Welche Länder können ihr Bumble von ihrem Badoo unterscheiden oder ziehen Hinge Happn vor? 

Dank der Nachforschung von Betway Online Casino finden wir die beliebtesten Dating-Apps auf der ganzen Welt und enthüllen die Länder, in denen Sie am wahrscheinlichsten „Liebe auf den ersten Wisch“ finden. 

Welche sind die weltweit beliebtesten Dating-Apps? 

Wenn Sie Ihr Netz am weitesten auswerfen wollen, gibt es nur eine App, die Sie benutzen sollten. Was die weltweite Popularität angeht, ist Tinder mit einigem Abstand der Spitzenreiter.

media

Tinder war in 86 Prozent der 165 untersuchten Länder die am höchsten bewertete Dating-App im iOS-App-Store. 

Die App wurde 2012 präsentiert und verzeichnete in den ersten sechs Jahren schätzungsweise 50 Mio. Nutzer, mit 26 Mio. Übereinstimmungen pro Tag. 

Sie ist in 190 verschiedenen Ländern und in mehr als 40 verschiedenen Sprachen verfügbar – obwohl es ja scheint, dass die Sprache der Liebe universell ist. 

Badoo lag mit sieben Prozent auf dem zweiten Platz.  

Gemessen an den tatsächlichen Nutzern ist Badoo mit 500 Mio. laut der eigenen Webseite die beliebteste Dating-App der Welt. Aber es gibt offensichtlich wenig Personen, die sie im Moment herunterladen.  

Gemessen am App-Store-Ranking war die aus den USA stammende App Bumble derweil die drittbeliebteste Applikation der Dating-Szene. 

Nur zwei Prozent der Länder hatten sie auf Platz 1 der Dating-Apps, obwohl sie mit einer Benutzerbasis von ca. 42 Millionen aufwartet. 

Und in welchen Ländern werden sie am häufigsten genutzt? 

Wenn es darum geht, wo man die bereitwilligsten Partner findet, ist es klar, dass Singles, die auf der Suche nach Liebe sind, am besten einen Bogen um Asien machen sollten. 

Nur neun der 41 untersuchten Länder in Asien hatten eine Dating-App, die in den Top 100 des jeweiligen iOS-App-Stores rangierte. 

Von diesen neun Ländern hatten nur Armenien, Myanmar und Brunei, das weniger als 450.000 Einwohner hat, eine Platzierung über dem 90. populärsten Platz. 

Die Ergebnisse legen jedoch nahe, dass die Menschen in Südamerika zu den verliebtesten der Welt gehören. 

media

Ob es nun mit den leidenschaftlichen Rhythmen lateinamerikanischer Tänze zu tun hat oder nicht, es ist der beste Ort, wenn Sie sich mit einem Wisch zu einem Date durchringen wollen. 

Das durchschnittliche Ranking der Top-Dating-App unter den 12 untersuchten südamerikanischen Ländern lag bei 68,5 - höher als auf jedem anderen Kontinent. 

Von diesen 12 Ländern hatten zehn eine Dating-App in den Top 100 ihrer App-Stores, wobei Tinder in jedem dieser Länder die Charts anführte. 

Wenn Sie auf Ihrer Suche nach einem Date noch spezifischer vorgehen wollen, ist Bolivien der Ort, an den Sie reisen sollten. Tinder rangiert auf Platz 49 im App Store - höher als irgendwo sonst auf dem Kontinent. 

Auch in Argentinien, Kolumbien, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela rangiert die Dating-App unter den Top 65. Die beiden Außenseiter sind Guyana und Surinam, die beide weniger als 800.000 Einwohner verzeichnen. 

In Europa war die Spaltung am größten, was vermutlich mit den kulturellen Unterschieden zwischen dem Westen und dem Osten des Kontinents zusammenhing. 

In ganz Europa lag das durchschnittliche Ranking für die beliebteste Dating-App im iOS-App-Store bei 88,9 - das ist der niedrigste Wert weltweit, aber sagt bei weitem nicht alles aus. 

Es gibt eine klare Aufteilung, wobei fast jedes Land in Westeuropa, mit der Ausnahme von Italien, mindestens eine Dating-App in den Top 100 hat.   

Die erfolgreichsten Partnersuchenden kommen aus Deutschland, wo Tinder Platz 55 im App-Store belegt. 

Nord- und Osteuropa sollten dagegen von Liebessuchenden gemieden werden. In Russland, Norwegen, Schweden und der Türkei sind keine der Dating-Apps so beliebt, dass sie unter den Top 100 auftauchen. 

Aus den Ergebnissen wird deutlich, dass es weltweit sehr unterschiedliche Einstellungen zum Thema Onlinedating gibt. 

Doch trotzdem verfügt Amors Pfeil jetzt über 5G-Konnektivität und kann mit einem Fingerschnippen überall auf der Welt ins Ziel treffen, also verlieren Sie die Hoffnung nicht.