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Beim Online Blackjack gibt es zwei verschiedene Strategien.

Die Grundstrategie, die die meisten Spieler verfolgen, nennt sich auch „Total Dependent Strategie“ oder kurz „T-D-Strategie“. Sie beschreibt die Züge in Abhängigkeit von den einzelnen Karten – sowohl die in deiner Hand, als auch die des Croupiers. Du kannst dir sogar einen Spickzettel ausdrucken, um besser zu punkten.

Ein kleines Beispiel: Du hältst 15 in deiner Hand; der Croupier zeigt eine 7. Dein schlauer Zettel wird dir raten, eine weitere Karte anzufordern.

Die Composition-Dependent-Strategie funktioniert ein klein wenig anders. Statt bloß deine Karten und die des Croupiers im Auge zu behalten, berücksichtigt sie auch die der anderen Spieler und die im Schuh befindlichen Karten. Schauen wir uns das mal genauer an.

Die Composition-Dependent-Strategie – live und mittendrin

Die Composition-Dependent-Strategie eignet sich bestens für bereits erfahrenere Blackjack-Spieler, die den Hausvorteil verringern wollen. Stellst du es geschickt an, kannst du mit der Composition-Dependent-Strategie den Hausvorteil auf 0,5 % verringern.

Dabei musst du dir merken, dass die Composition-Dependent-Strategie sich mit dem Spiel ändert und nicht so statisch ist wie die Grundstrategie.

Nehmen wir an, dass du eine 10 und eine 3 bekommen hast, was insgesamt eine Punktzahl von 13 ergibt. Zeigt der Croupier eine 2, rät die Composition-Dependent-Strategie eine weitere Karte anzufordern.

Warum? Weil eine 10 – die in deiner Hand – bereits aus dem Spiel genommen wurde. Das Risiko einer Pleite hat sich schon mal verringert.

Andererseits ist es so: Hältst du 13 in der Hand, hast jedoch keine 10 bekommen, und der Croupier zeigt dann eine 2, rät die Composition-Dependent-Strategie „Stand“ und du solltest dir keine weiteren Karten austeilen lassen.

Die Composition-Dependent-Strategie funktioniert am besten im Multi-Deck-Spiel. Da ist es einfacher, die im Schuh verbliebenen Karten zu überblicken.

Verwende deinen Spickzettel mit Bedacht

Es bietet sich an, beim Verfolgen der Composition-Dependent-Strategie gleich zwei Spickzettel parat zu haben: einen für die Grundstrategie, einen für die Composition-Dependent-Strategie.

So hast du die verschiedenen Züge vor Augen.

Noch ein Beispiel: Vergleichen wir mal die von der Grundstrategie vorgeschlagenen Züge beim Single Deck Blackjack. Bei einer Hard 5 raten beide Strategien zu „Hit“, egal welche offene Karte der Croupier hat. Ähnlich sollte man bei einer Hard 7 und auch Hard 8 vorgehen.

Hältst du aber eine Hard 12 in der Hand rät dir die Grundstrategie, eine weitere Karte anzufordern, wenn der Croupier mit einer 2, 3, 7, 8, 9, 10 oder einem Ass aufwartet. Die Composition-Dependent-Strategie orientiert sich aber daran, woraus sich deine Hand zusammensetzt.

Eine 10 und eine 2: Fordere eine weitere Karte an, falls der Croupier 2, 3, 4, 7, 8, 9, 10 oder ein Ass hat. Bei einer 9 und einer 3 solltest du – falls der Croupier mit 4, 5 und 6 aufwartet – keine weiteren Karten anfordern. Bei 8 und 4 ebenfalls nicht, wenn sich die Punktzahl aus mehreren Karten ergibt (3, 4, 5 und 6), weil sich eine 12 aus einer 5 und 7 ergibt.

Kommt es zu einem Double Down schlägt die Composition-Dependent-Strategie aggressivere Züge vor. Wie du aus unserer Tabelle ersehen kannst, favorisiert sie einen Double Down bei einer 8, falls der Croupier eine 5 oder 6 zeigt.

Diese Feinheiten machen die Composition-Dependent-Strategie so interessant.

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Wendest du die Composition-Dependent-Strategie geschickt an, kann sie dir bei der Verringerung des Hausvorteils helfen. Allzu sehr wird er sich zwar nicht verringern lassen, aber doch weit genug, um sich positiv auf deine langfristigen Gewinne auszuwirken.

Außerdem ist es wichtig, auch dem Geschehen auf dem Spieltisch Beachtung zu schenken. Verfolge aufmerksam, welche Karten die anderen Spieler haben und merke dir, welche bereits aus dem Schuh gezogen wurden – und treffe dann deine Entscheidung.