Anfang des Jahres hat Stephen Curry einen neuen Karrierebestwert erreicht: Gegen Portland erzielte der Guard der Golden State Warriors 62 Punkte. Eine Genugtuung für den Drei-Punkte-Spezialist, der wegen einer gebrochenen Hand fast die gesamte letzte Saison aussetzen musste. Seine Wurfquoten waren seitdem noch nicht wieder auf dem gewohnt hohen Niveau aus den Jahren 2015 bis 2019, als die Warriors mit ihm an der Spitze fünf Mal in Folge die NBA Finals erreichten und drei Meisterschaften nach San Francisco holten. Zu dieser Zeit galt Steph Curry als einer der besten Basketballer der Welt: Von 2013 bis 2017 warf er jeweils die meisten Dreier der Saison. Aller Voraussicht nach wird Curry (2.537) Reggie Miller (2.560) und Ray Allen (2.973) in der Liste mit den meisten Dreiern in der Karriere noch überholen und sich als bester Schütze aller Zeiten etablieren. Aber in der Diskussion um den „Greatest of all time“, den G.O.A.T., zählen noch andere ganz Werte als High-Score-Spiele. Da tauchen in der Bestenliste drei aktive Athleten auf: LeBron James, Damian Lillard und James Harden, der nun mit Kevin Durant und Kyrie Irving ein wahres All-Star-Team bei den Brooklyn Nets bildet.

Wer wird NBA Champion 2021?

 

Die besten NBA-Spieler aller Zeiten

Die meisten NBA-Spiele mit 50 oder mehr Punkten:

  1. Wilt Chamberlain 118
  2. Michael Jordan 31
  3. Kobe Bryant 25
  4. James Harden* 23
  5. Elgin Baylor 17
  6. Rick Barry 14
  7. LeBron James* 12
  8. Allen Iverson 11
  9. Damian Lillard* 11
  10. Kareem Abdul-Jabbar 10

(* = noch aktiv)

Bei der Frage nach dem Besten aller Zeiten geht es aber vorrangig um Meisterschaftsringe. Und da ist Curry mit drei Stück noch weit entfernt von den NBA Heroen der vergangenen Jahrzehnte. Ähnlich ergeht es LeBron James. Zwar schickt sich der „King“ an, in der laufenden Saison mit den L.A. Lakers seinen fünften Titel zu holen. Damit hätte er genauso viele Ringe wie die verstorbene Lakers-Ikone Kobe Bryant. Aber es wäre immer noch einer weniger als Michael Jordan, der von 1991-1993 und 1996-1998 sechs Meisterschaften mit den Chicago Bulls gewann und nach wie vor als der kompletteste Basketballer aller Zeiten gilt. Doch auch diese Zahl ist für James theoretisch noch einholbar. Hingegen werden die Rekorde eines Bill Russell und seiner legendären Boston Celtics der 1960er-Jahre auch für LeBron, Anthony Davis und Co. unerreichbar bleiben. Denn der Center-Prototyp Russell hat mehr Ringe an seinen Händen als Finger: 11!

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Einen anderen Bestwert kann LeBron James durchaus noch erreichen – den des erfolgreichsten Punktesammlers. Hier ist Kareem Abdul-Jabbar mit 38.387 erzielten Punkten noch ganz vorne. Er benötigte dafür in 1.560 gespielten Partien für die Milwaukee Bucks und Los Angeles Lakers 28.325 Wurfversuche aus dem Spiel, von denen er 15.838 verwandelte (ca. 56 %) – darunter nur ein einziger erfolgreicher Wurf von der Drei-Punkte-Linie! Hinzu kamen 6.712 getroffene Freiwürfe. Wenn LeBron James es schafft, in den kommenden drei Saisons im Schnitt über 20 Punkte pro Spiel zu erzielen, setzt er sich an die Spitze dieser Liste – ein durchaus realistisches Szenario. Dirk Nowitzki hat hingegen bereits seine endgültige Punktzahl erreicht. Er gab sein Karriereende am 10. April 2019 bekannt und absolvierte sein letztes Spiel einen Tag später. Mit 31.560 Punkten und einer Meisterschaft mit seinen Dallas Mavericks im Jahr 2011 liegt der Deutsche derzeit auf dem sechsten Platz der erfolgreichsten Werfer der NBA. So schnell wird ihn dort auch niemand verdrängen.

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(Vince Carter hat seine Karriere inzwischen beendet.) 

Einen guten NBA-Profi zeichnet natürlich nicht nur die Offensive aus. Auch in der Verteidigung und unter den Körben zeigt sich die Qualität eines Spielers. Hier taucht ein Name ganz oben auf, der in der Diskussion um den besten Basketballer und NBA-Spieler aller Zeiten nicht fehlen darf: Wilt Chamberlain. In einer Zeit vor Einführung des Drei-Punkte-Wurfs dominierte der 2,16 Meter große Center die NBA. Nicht nur punktete er nach Belieben und hält bis heute den Fabelrekord von 100 Punkten in einem Spiel – vor Kobe Bryant (81) und ihm selbst (78). Er liegt auch bei den Rebounds ganz vorne. Wenn es den „Defensive Player of the Year Award“ in den 1960er-Jahren schon gegeben hätte, wäre er wohl jede Saison an Chamberlain oder Russell gegangen.

Die meisten Rebounds in der Karriere:

  1. Wilt Chamberlain 23.924
  2. Bill Russell 21.620
  3. Kareem Abdul-Jabbar 17.440
  4. Elvin Hayes 16.279
  5. Moses Malone 16.212
  6. Tim Duncan 15.091
  7. Karl Malone 14.968
  8. Robert Parish 14.715
  9. Kevin Garnett 14.662
  10. Nate Thurmond 14.464

Der Award, der wohl die meiste Aussagekraft im Rennen um den G.O.A.T. hat, ist der des wertvollsten Spielers der Saison. Einmal konnte Dirk Nowitzki den MVP-Titel einheimsen. Das war 2006. Auch in dieser Liste könnte LeBron James (4) theoretisch noch auf Kareem Abdul-Jabbar (6) oder zumindest Michael Jordan und Bill Russel (5) aufschließen. Doch kommen in dieser Wertung in den vergangenen Jahren eher jüngere Spieler zum Zuge, so wie Stephen Curry oder Giannis Antetokounmpo. Dem Griechen gelang in der vergangenen Saison sogar das Kunststück, sowohl als MVP als auch als bester Verteidiger der NBA ausgezeichnet zu werden. Das schafften bis dato nur Hakeem Olajuwon (1994) und Michael Jordan (1988). Keine Frage, Antetokounmpo und anderen jungen Stars wie Luka Doncic, Devin Booker, Trae Young oder Nikola Jokic gehört die Zukunft. Aber noch regiert King James.

Die meisten MVP-Awards:

  • Kareem Abdul-Jabbar 6 (1971, 1972, 1974, 1976, 1977, 1980)
  • Bill Russell 5 (1958, 1961, 1962, 1963, 1965)
  • Michael Jordan 5 (1988, 1991, 1992, 1996, 1998)
  • Wilt Chamberlain 4 (1960, 1966, 1967, 1968)
  • LeBron James* 4 (2009, 2010, 2012, 2013)
  • Moses Malone 3 (1979, 1982, 1983)
  • Larry Bird 3 (1984, 1985, 1986)
  • Magic Johnson 3 (1987, 1989, 1990)
  • Bob Pettit 2 (1956, 1959)
  • Karl Malone 2 (1997, 1999)
  • Tim Duncan 2 (2002, 2003)
  • Steve Nash 2 (2005, 2006)
  • Stephen Curry* 2 (2015, 2016)
  • Giannis Antetokounmpo* 2 (2019, 2020)

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