Toronto Raptors – Boston Celtics

Den Auftakt macht traditionell der Titelverteidiger: Die Raptors halten sich trotz Weggang von Superstar Kwahi Leonard und einigen Verletzungssorgen wacker im oberen Drittel der Tabelle im Osten. Das liegt vor allem an der Defensive von Headcoach Nick Nurse, der mit einer cleveren Mischung aus Zonen- und Mannverteidigung die Spielzüge der Gegner immer wieder stört. Hinzukommt, dass sich Pascal Siakam in dieser Saison endgültig zu einem Leistungsträger entwickelt hat, der sein Team in Punkten (25) und Rebounds (8,2) anführt. Mit Tabellennachbar Boston kommt nun ein ähnlich ausgeglichenes Team nach Toronto. Die erste Begegnung konnten die Celtics knapp für sich entscheiden. Wichtiger Faktor für die gute Platzierung sind unter anderem die Leistungen von Daniel Theis, der meistens zu den Startern bei den Celtics gehört und mit fast 22 Minuten seine Spielzeit beinahe verdoppelt hat. Allerdings: Mit seinen 2,03 Metern ist er vielen Centern der Liga unterlegen. So auch Torontos 2,11 Meter großem, spanischen Veteran Marc Gasol. Vorteil: Raptors

Philadelphia 76ers – Milwaukee Bucks

Es ist das mit Spannung erwartete Duell der Favoriten im Osten. Angeführt vom überragenden amtierenden MVP Giannis Antetokounmpo marschierten die Bucks zuletzt zu einer 18-Spiele-Siegesserie, die erst Mitte Dezember von Dallas gestoppt wurde – trotz 48 Punkten vom „Greak Freak“. Aber Milwaukee ist kein Ein-Mann-Team mehr: Khris Middleton ist eine Bank aus dem Halbfeld und George Hill wirft sagenhafte 50 Prozent von der Dreierlinie. Und Selbstvertrauen tankten die Bucks vor wenigen Tagen mit einem Sieg gegen die Lakers. Die 76ers kassierten hingegen kürzlich ihre erste Heimpleite der Saison gegen die Dallas Mavericks. Einzig Joel Embiid stemmte sich bei Philly mit 33 Punkten und 17 Rebounds gegen die Niederlage. Doch die Verteidigung der 76ers ist ansonsten stark: Sie lassen nur rund 104 Punkte der Gegner zu, drittbester Wert der Liga. Vorteil: Bucks

Golden State Warriors – Houston Rockets

Die Verletzungen von Stephen Curry und Klay Thompson sowie der Trade von Kevin Durant haben die Warriors in dieser Saison schwer gebeutelt. Derzeit stehen die Finalteilnehmer der letzten fünf Jahre abgeschlagen am Ende der Western Conference. Und an Weihnachten wird ihnen der derzeit beste Offensivspieler der NBA wohl ordentlich einschenken: James Harden steht nach einem Saisondrittel bei fast 40 Punkten pro Spiel – ein Wert, den seit Wilt Chamberlain in den 1960er Jahren niemand mehr erreicht hat. Noch eine beeindruckende Statistik: James Harden hat in den ersten 27 Spielen der Saison mehr Punkte erzielt (1.049), als er Minuten auf dem Feld stand (1.020). Vorteil: Rockets

L. A. Lakers – L. A. Clippers

Das Stadtderby von Los Angeles im Staples Center war wohl noch nie so spannend wie in dieser Saison. Beide Teams haben sich massiv verstärkt und schicken sich an, den Titel der Western Conference unter sich auszumachen. Trotz ihrer Star-Power spielen die Lakers dabei erstaunlich mannschaftsdienlich. LeBron James verteilt die Bälle so gut wie nie zuvor und führt die NBA mit 10,7 Assists pro Spiel an. Nur die Bucks haben neben den Lakers eine Top-5-Offense und -Defense. Allerdings: Die Clippers konnten das erste Duell in der Saison für sich entscheiden – und das damals noch Paul George, der immer besser mit Co-Star Kwahi Leonard harmoniert. Zusammen sind die beiden Forwards durchschnittlich schon für über 50 Punkte gut. Hinzukommen die Verteidigungsqualitäten von Guard Patrick Beverley und die immer heiße Hand von Lou Williams, dem besten sechsten Mann der Liga. Vorteil: Clippers

Denver Nuggets – New Orleans Pelicans

In New Orleans warten alle auf den ersten Einsatz von Top-Rookie Zion Williamson nach seiner Meniskus-OP. Voraussichtlich wird dieser aber erst im kommenden Jahr stattfinden. So lange dümpeln die Pelicans mit den Warriors am Tabellenende im Westen herum. Einzig auf Brandon Ingram und Jrue Holiday ist Verlass, wobei letzterer bereits in Trade-Gerüchte verwickelt ist. Auch bei Denver läuft es nicht richtig rund, obwohl das Team nach wie vor auf solidem Playoff-Kurs ist. Kritik hagelt es vor allem für Nikola Jokic, der sich mit ein paar Kilo zu viel noch etwas zu behäbig über das Parkett schleppt. Trotzdem gehört die Verteidigung der Nuggets zu den besten der NBA. Vorteil: Nuggets

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