Bis die NBA zurückfindet zur Normalität, werden wohl noch einige Wochen vergehen. Aber die Spiele gehen weiter – bis auf das Stadtduell zwischen den Lakers und den Clippers in Los Angeles, das nach dem plötzlichen Unfalltod von Superstar Kobe Bryant kurzfristig verschoben wurde. In den Begegnungen dieser Woche ehrten die Spieler der nordamerikanischen Basketballliga ihren verstorbenen Helden, indem sie nach dem Sprungball die erste Periode der 24-Sekunden-Uhr ablaufen ließen oder einen 8-Sekunden-Verstoß in Kauf nahmen. Bryant, genannt Black Mamba, trug die Rückennummern 8 und später 24 bei den Los Angeles Lakers, mit denen er zwischen 2000 und 2010 fünf Meisterschaften gewann, bevor er 2016 zurücktrat. Viele Teams wollen diese Nummern nun nicht mehr vergeben. „Mamba, das trifft mich wirklich hart. Du hast so viele Menschen auf dieser Welt inspiriert, ich bin einer von ihnen“, kondolierte Dirk Nowitzki. Und Portlands Carmelo Anthony sagte sichtlich ergriffen in die Kameras: „Ich hatte alles andere als Basketball im Kopf. Es war sehr schwer, heute zu spielen. Aber ich weiß, Kobe hätte es so gewollt.“

Michael, Kobe, LeBron, Zion?

In diesem Sinn rücken wir den Fokus zurück auf das Sportliche und einen Mann, von dem die Experten sagen, dass er dem neuen Jahrzehnt seinen Stempel aufdrücken könnte, wie es Kobe in den Nuller-Jahren tat. Oder Michael Jordan in den 1990ern. Oder LeBron James in den 2010ern. Die Rede ist von Zion Williamson. Nach seiner Genesung von einer Knieverletzung hat der an Nummer Eins gedraftete Power Forward jetzt die ersten fünf Spiele im Trikot der New Orleans Pelicans absolviert. Die letzten drei davon konnte das Team aus „The Big Easy“ gewinnen, unter anderem gegen die deutlich besser platzierten Boston Celtics und die direkten Playoff-Konkurrenten Memphis Grizzlies.

19 Punkte in 25 Minuten

Das explosive Spiel des 1,98-Meter-Kraftpakets Williamson fasziniert: Seine Stärke beim Zug zum Korb und beim Rebound zeigte er bereits, aber das ungewohnte Tempo der NBA sorgte bei dem Rookie auch für einige Ballverluste. Außerdem wird der 19-Jährige von den Coaches noch geschont und spielt bislang nur 25 Minuten pro Partie. Dafür sind die 19,2 Punkte und 7,8 Rebounds des 130-Kilo-Manns allerdings mehr als beachtlich. Nicht nur deshalb machen sich die Pelicans doch noch Hoffnung auf das Erreichen der Playoffs. Bislang stehen sie an Nummer zwölf der starken Western Conference, vier Spiele hinter dem letzten Playoff-Platz. Folgt am Sonntag der nächste Sieg für Zion gegen die Houston Rockets ? Sehenswert wird das Match in jedem Fall.

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