Ost gegen West, Kyrie Irving gegen LeBron James – am 7. März steigt das diesjährige NBA All Star Game in Atlanta. Vieles wird dabei anders sein als sonst. Während sich das Treffen der besten Basketballer der NBA sonst über ein ganzes Wochenende zieht, finden diesmal alle Wettbewerbe an einem einzigen Tag statt. Die Skill Challenge und der 3-Punkte-Wettbewerb werden unmittelbar vor dem All Star Game ausgetragen. Für die actiongeladene Halbzeitshow sind dann die Teilnehmer am Dunk Contest verantwortlich. Zuschauer werden das Treiben nicht in der Halle, sondern nur am Bildschirm verfolgen können.  

Lakers, Nets, Clippers & Co.: Wer wird Meister in der NBA?

In Zeiten von Corona stößt das All Star Game nicht bei jedem NBA Spieler auf große Gegenliebe. Und trotzdem: Eine besondere Auszeichnung ist die Berufung natürlich weiterhin. Einigen fantastischen Basketballern wurde diese Ehre besonders häufig zuteil.

Die zehn Basketballer mit den meisten NBA All Star Berufungen


10: Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks): 14 NBA All Star Berufungen
Insgesamt 21 Jahre spielte Dirk Nowitzki in der NBA – immer für „seine“ Dallas Mavericks. In seiner Karriere sammelte der Würzburger 31.560 Punkte (Platz 6 in der ewigen Bestenliste) und wurde 2006/07 zum Liga MVP gekürt. 2011 holte er die Meisterschaft nach Texas. Seine Leistung in der Serie gegen die Miami Heat um LeBron James brachte ihm zudem die Auszeichnung zum Finals MVP ein. Seinen ersten All Star Auftritt hatte der Power Forward 2002 in Philadelphia. Zum Sieg über den Osten steuerte der Deutsche zwölf Punkte bei. Insgesamt stehen für Nowitzki 14 All Star-Auftritte zu Buche, zwei davon als Starter.

9. Karl Malone (Utah Jazz, Los Angeles Lakers): 14 NBA All Star Berufungen
Genau wie Nowitzki kann auch Karl Malone 14 All Star Berufungen vorweisen. Der „Mailman“ verbrachte 18 seiner 19 NBA-Saisons bei den Utah Jazz, wo er prächtig mit John Stockton harmonierte, und eine bei den LA Lakers. Mit 36.928 erzielten Punkten liegt der Power Forward auf Platz 2 der ewigen Bestenliste. Eine Meisterschaft durfte der zweimalige Liga MVP allerdings nie feiern. Die größte Chance hatte Malone vermutlich 1998, als Utah in Spiel 6 nach einer dramatischen Schlusssequenz den Chicago Bulls um Michael Jordan unterlag. Malone verpasste zwei der 14 All Star Games, für die er nominiert wurde, und startete in acht.

8. Michael Jordan (Chicago Bulls, Washington Wizards): 14 NBA All Star Berufungen.
Michael Jordan ist vielleicht die Basketballlegende schlechthin. Zahlen gefällig? Er führte die Liga zehnmal in Sachen Scoring und dreimal in Sachen Steals an. Er hält die Rekorde für den höchsten Punkteschnitt in der Liga (30,12 pro Spiel) und in den Playoffs (33,45 pro Spiel). Der fünfmalige Liga MVP prägte bei den Chicago Bulls eine Ära und gewann zwischen 1991 und 1998 sechsmal die Meisterschaft – jedes Mal als Finals MVP (ebenfalls Rekord)! Hätte er zwischen 1993 und 1995 nicht eine Pause vom Basketball eingelegt, wären möglicherweise noch mehr Meisterschaftsringe hinzugekommen – und All Star Auftritte mit Sicherheit. 14 Mal wurde „His Airness“ berufen, nur 1986 musste er verletzungsbedingt passen. Bei seinen 13 All Star Auftritten ging Jordan jeweils als Starter aufs Feld. In den Jahren 1988, 1996 und 1998 wurde er All Star MVP.

7. Jerry West (Los Angeles Lakers): 14 NBA All Star Berufungen
Seine Fähigkeit, in entscheidenden Situationen zur Stelle zu sein, brachte Jerry West den Beinamen „Mr. Clutch“ ein. Berühmt ist sein Buzzer Beater von jenseits der Mittellinie in den NBA Finals 1970 gegen die New York Knicks. 1972 stellte er seine Nervenstärke auch im All Star Game unter Beweis, als er in letzter Sekunde den Wurf zum Sieg über den Osten versenkte. 1969 wurde West als erster und bisher einziger Spieler Finals MVP, der nicht dem Gewinner-Team angehörte. In jeder seiner 14 NBA-Saisons wurde er zum All Star berufen. Auch diejenigen, die West nie haben spielen sehen, werden ein Bild von ihm vor Augen haben: Das NBA-Logo ist seiner Silhouette nachempfunden.

6. Kevin Garnett (Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets): 15 NBA All Star Berufungen
21 Saisons spielte Kevin Garnett in der NBA, und bei jeder Franchise, für die er am Ball war, avancierte er zum Publikumsliebling. Das schadete dem Power Forward im Hinblick auf seine 15 All-Star-Nominierungen sicher nicht. 14 Mal nahm er am Spiel der Besten teil, elfmal als Starter. Im All Star Game 2003 wurde er zum MVP gewählt. Im Trikot der Boston Celtics holte Garnett 2008 die Meisterschaft und den Titel als NBA Defense Player of the Year. Als einer der wenigen Spieler in der Geschichte der NBA erhielt er sowohl diese persönliche Auszeichnung als auch die zum Liga-MVP (2004). Der viermalige Rebounding Champion beendete seine Karriere bei den Minnesota Timberwolves und auf Platz 1 der Spielerliste mit den meisten Defenisve Rebounds in der Geschichte der NBA.   

5. Tim Duncan (San Antonio Spurs): 15 NBA All Star Berufungen
Tim Duncan legte eine absolute Bilderbuchkarriere hin. In 19 Saisons in der NBA erreichte er 19 Mal die Playoffs, gewann fünfmal die Meisterschaft und wurde dabei dreimal zum Finals MVP gewählt. Zwei Liga MVP Titel kommen noch hinzu. Als erster Spieler überhaupt holte Duncan 1.000 Siege mit einem einzigen Team. Das Potenzial des ehemaligen Schwimmers wurde bereits in seiner Debütsaison offensichtlich, in der man ihn zum „Rookie of the Year“ kürte. Bei seinen 15 Teilnahmen am All Star Game startete der Power Forward zwölfmal. Sein Auftritt im All Star Game im Jahr 2000 machte ihn zum MVP der Partie. Außer Duncan schaffte es kein anderer Spieler, in 13 aufeinanderfolgenden Saisons sowohl in All-NBA- als auch in All-Defensive-Teams gewählt zu werden.

4. Shaquille O’Neal (Orlando Magic, Los Angeles Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics): 15 NBA All Star Berufungen
Shaquille O’Neal war nicht nur ein überragender Spieler, er stand – und steht als TV-Experte, Rapper, Musikproduzent und Schauspieler noch immer – stets für beste Unterhaltung. Das machte ihn zum idealen Teilnehmer am All Star Weekend. 15 Mal wurde „Shaq“ berufen, zwölfmal spielte er, neunmal als Starter. Drei All Star Game MVP Titel sprangen für den Hünen dabei heraus. Bei den Orlando Magic wurde er einst Rookie of the Year, bei den Los Angeles Lakers dreimal in Folge Meister – und dreimal Finals MVP. Eine weitere Meisterschaft heimste der Center mit den Miami Heat ein. Sowohl bei den Lakers als auch bei den Heat wird Shaqs Rückennummer nicht mehr vergeben.

3 LeBron James (Cleveland Cavaliers, Miami Heat, Los Angeles Lakers): 16 NBA All Star Berufungen
Auf der Liste der Spieler mit den meisten All-Star-Berufungen steht LeBron James noch auf Platz 3. Sollte nicht etwas Gravierendes dazwischenkommen, wird er sie in absehbarer Zeit anführen. In seinen aktuell 17 Saisons wurde „King James“ 16 Mal berufen und er startete bei jedem dieser All Star Games. James‘ aktuelle Serie von 16 All-Star-Auftritten in Folge ist übrigens die längste in der NBA-Geschichte. Und auch sonst taucht der möglicherweise beste Spieler aller Zeiten in nahezu jeder Bestenliste auf (u. a. Führender bei den meisten Playoff-Punkten, Dritter bei den meisten Karrierepunkten und Achter bei den meisten Karriere-Assists, Stand 04.03.2021). Exemplarisch für seine Ausnahmestellung sei genannt, dass King James als einziger Spieler überhaupt mit drei verschiedenen Franchises als Finals MVP Meister wurde.

2 Kobe Bryant (Los Angeles Lakers): 18 NBA All Star Berufungen
20 Saisons lang, und damit seine gesamte NBA-Karriere, trug Kobe Bryant das Trikot der Los Angeles Lakers. Seine Bilanz: fünf Meisterschaften, zweimal Finals MVP, zweimal Liga-MVP, zweimal Scoring Champ. Seine 81 in einem einzigen Spiel erzielten Punkte sind die zweitmeisten in der NBA-Geschichte. Diesen Wert übertrifft lediglich Wilt Chamberlain (100 Punkte, 1962). Vor Bob Cousy, Jerry West und Michael Jordan (jeweils zehn) ist Bryant der Guard mit den meisten First All NBA Berufungen (elf). 18 Mal wurde die „Black Mamba“ zum All Star nominiert, 15 Mal spielte er – jeweils als Starter. Seine vier All Star Game MVP Titel bescheren ihm, gemeinsam mit Bob Pettit, Platz 1 in dieser Kategorie. Nach seinem Tod in 2020 wurde die die All Star Game MVP Trophäe nach Bryant benannt.

 

1 Kareem Abdul-Jabbar (Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers): 19 NBA All Star Berufungen
Michael Jorden, LeBron James – oder doch Kareem Abdul-Jabbar? Nicht wenige Basketball-Fans sehen in der Bucks- und Lakers-Legende den „Greatest of all Time“. Untermauern lässt sich diese These unter anderem mit sechs Meisterschaften und zwei Finals MVP Titeln. Abdul-Jabbar hält nach wie vor den Rekord für die meisten Karrieresiege (1.074) und verwandelten Würfe aus dem Feld (15.837), ebenso wie für Karrierepunkte(38.387) – viele davon erzielt mit seinem unwiderstehlichen Hakenwurf. Auch seine sechs Liga MVP Titel sind bislang unerreicht. 19 Mal wurde er zum All Star berufen und nahm an 18 Spielen teil. Bei all den anderen persönlichen Ehrungen kaum zu glauben: Ein All Star Game MVP Titel sprang für Abdul-Jabbar dabei nie heraus.

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