Boston Celtics vs. New Jersey Nets, Eastern Conference Finals 2002, Spiel 3: 26 Punkte

Vor Spiel 3 der Eastern Conference Finals 2002 war man in Boston guter Dinge, immerhin hatten die Celtics eben erst auswärts in New Jersey gewonnen. Doch die Partie vor heimischem Publikum startete alles andere als nach Plan für die Kobolde. In jedem der ersten drei Viertel hatten die Nets die Nase vorne, zwischenzeitlich führten sie mit 26 Punkten. Zu Beginn des letzten Abschnitts war Boston mit 74:53 im Hintertreffen. Dann drehten Paul Pierce und Antoine Walker auf. Zusammen kamen beide Stars auf insgesamt 51 Punkte. 94:90 lautete der Endstand. Für den Finaleinzug reichte es dennoch nicht, die Nets gewannen die nächsten drei Duelle.

Cleveland Cavaliers vs. Indiana Pacers, erste Playoff-Runde 2017, Spiel 3: 26 Punkte

Im Jahr zuvor hatten die Cavaliers in den Finals einen 1:3-Rückstand gegen die Golden State Warriors gedreht, in der ersten Playoff-Runde 2017 sah sich der Titelverteidiger nun den Indiana Pacers gegenüber. Die ersten beiden Partien gingen knapp an Cleveland. Auswärts wurde das Team um LeBron James dann auf dem falschen Fuß erwischt. Nach einem furiosen Start lagen die Pacers zur Pause mit 25 Punkten in Front. Die größte Führung betrug 26 Punkte. Das rief King James auf den Plan. Er spielte die komplette zweite Halbzeit durch, erzielte dabei 28 Punkte, steuerte zudem sieben Assists und sechs Rebounds bei. Die zweiten 24 Minuten gingen mit 70:40 an die Cavaliers, die nicht nur das Spiel mit 119:114 gewannen, sondern auch die Serie mit 4:0.

Atlanta Hawks vs. Philadelphia 76ers, Eastern Conference Semifinals 2021, Spiel 5: 26 Punkte

Coach Doc Rivers dürfte sich an eine seiner schwärzesten Stunden erinnert gefühlt haben. Als Clippers-Coach musste er 2015 ansehen, wie sein Team einen 19-Punkte-Vorsprung im dritten Viertel verspielte und die Western Conference Semifinals gegen die Houston Rockets verlor. Mit Philadelphia kam es noch dicker. Die 76ers führten spät im dritten Viertel mit 26 Punkten gegen Atlanta. Dann brach das Team in sich zusammen. Atlantas Trae Young erzielte 25 Punkte in der zweiten Halbzeit, Phillys Defensive – die damals zweitbeste der NBA – ließ die Hawks 60 Prozent aus dem Feld treffen. 69 Punkte im zweiten Durchgang bescherte Atlanta doch noch den 109:106-Sieg über die Sixers.

Memphis Grizzlies vs. Minnesota Timberwolves, erste Playoff-Runde 2022, Spiel 3: 26 Punkte

Für die Timberwolves war es erst das dritte Playoff-Heimspiel in den vergangenen 18 Jahren, und die Fans hatten sich den Beginn wohl genau so erhofft: Nach einem tollen Start lag das ihr Team mit 26 Punkten im zweiten Viertel vorne. Bis zur Pause hatte Memphis den Rückstand allerdings schon auf sieben Punkte schrumpfen lassen. Nur ein Strohfeuer? Im dritten Viertel zogen die Wolves zwischenzeitlich auf 73:50 davon. Die restliche Spielzeit gehörte dann allein den Grizzlies. Nach einem unglaublichen 21:0-Lauf tütete Memphis sogar einen recht komfortablen 104:95-Sieg ein. Sowohl im zweiten als auch im vierten Viertel gelangen den Timberwolves nur magere zwölf Punkte.

Los Angeles Clippers vs. Memphis Grizzlies, erste Playoff-Runde 2012, Spiel 1: 27 Punkte

Wie es sich am anderen Ende der Gefühls-Skala anfühlt, weiß man in Memphis allerdings auch. Gegen die Clippers lagen die Grizzlies in der ersten Playoff-Runde 2012 schnell mit 20 Punkten vorne und gaben die Führung zunächst nicht mehr ab. 84:57 stand es kurz vor Ende des dritten Viertels. Zu Beginn des letzten Abschnitts sah sich Los Angeles einem 21-Punkte-Rückstand gegenüber. Dann trafen die Clippers aberwitzige 76,5 Prozent aus dem Feld und schoben sich mit einem 28:3-Lauf doch noch an den Grizzlies vorbei – 99:98 der Endstand. Die entscheidenden Punkte erzielte Chris Paul mit zwei Freiwürfen. „Wir haben eine Maske aufgezogen und das Spiel gestohlen“, gab Blake Griffin anschließend zu Protokoll.

Los Angeles Lakers vs. Seattle SuperSonics, Western Conference Semifinals 1995, Spiel 4: 29 Punkte

Von einer 29-Punkte-Führung zum Aus in vier Spielen: Dieses Schicksal widerfuhr Seattle 1995. Nach drei verlorenen Partien standen die SuperSonics gegen Los Angeles mächtig unter Druck. Und sie schienen damit umgehen zu können. Nach gerade einmal 14 Minuten führten sie mit 43:14, die Lakers trafen nur vier ihrer 20 Würfe. Bis zur Pause schmolz Seattles Vorsprung nach einem 16:0-Lauf der Lakers allerdings schon auf elf Punkte. Und der Trend setzte sich fort. Mit 6:14 Minuten auf der Uhr ging Los Angeles das erste Mal in Führung – und gab diese nicht mehr her. Mit 97:95 gewannen Magic Johnson & Co. die Partie und damit die Serie.

Los Angeles Clippers vs. Golden State Warriors, erste Playoff-Runde 2019, Spiel 2: 31 Punkte

Golden State hatten zwei Titel in Folge gewonnen und war nun auf den dritten aus. Nach einem Sieg in Spiel 1 gegen Los Angeles lagen die Warriors in Spiel 2 Mitte des dritten Viertels mit 94:63 vorne. Wer hätte es Clippers verdenken wollen, hätten sie sich der Übermacht von Steph Curry und Kevin Durant gebeugt? Doch zwei Spieler hatten andere Pläne. Montrezl Harrell blieb mit neun Treffern bei neun Versuchen perfekt aus dem Feld (25 Punkte) und Lou Williams, Sixth Man of the Year 2019, kam auf 36 Punkte und elf Assists. Insgesamt erzielte L.A. nach der Pause 85 Punkte. Mit 135:131 war das irrste Comeback der NBA-Playoffs perfekt. Golden State gewann die Serie jedoch in sechs Spielen. In den Finals unterlagen die Warriors dann den Toronto Raptors.

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