Der Allgäuer ist dem Vorjahressieger Ryoyu Kobayashi dicht auf den Fersen. Nach fünf Siegen in Serie auf der Vierschanzentournee wurde der japanische Überflieger beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen erstmals wieder geschlagen. Genau 6,3 Punkte liegen in der Gesamtwertung zwischen dem Oberstdorfer Geiger und dem Spitzenreiter aus Fernost . Das entspricht rund dreieinhalb Meter Sprungweite. Auch der Pole Dawid Kubacki liegt noch sehr gut im Rennen. Ihn trennen von Geiger lediglich 2,2 Punkte. Für Spannung ist bei den letzten beiden Springen am 4. Januar auf der Bergiselschanze in Innsbruck und beim Finale am 6. Januar in Bischofshofen also gesorgt.

Karl Geiger will den Gesamtsieg

Mit dem Abschneiden der deutschen Adler kann Bundestrainer Stefan Horngacher bisher sehr zufrieden sein. Die beiden zweiten Plätze von Karl Geiger bestätigten die bislang gute Saison des deutschen Vorzeige-Adlers. Doch auch der Vorjahreszweite Markus Eisenbichler präsentiert sich in stark verbesserter Form. Nach seinem 11. Platz in Oberstdorf und Rang 10 in Garmisch-Partenkirchen liegt Eisenbichler in der Gesamtwertung auf dem sechsten Platz. Auf den Plätzen 12, 13 und 14 folgen Stephan Leyhe, Constantin Schmid und Pius Paschke. Zu diesen fünf Springern hat Bundestrainer Horngacher für den Showdown in Österreich noch Moritz Baer (31.) nominiert. Luca Roth liegt zwar vier Plätze besser, muss dem 22-jährigen Baer aber den Vorzug lassen. Denn bei den Springen in Österreich musste der Bundestrainer seinen Kader auf sechs Springer reduzieren. Allen voran will Karl Geiger dabei dem japanischen Vorjahressieger den Gesamtsieg entreißen. Damit wäre er nach Sven Hannawald 2002 der erste deutsche Tourneegewinner.

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