Der grandiose Ausblick aus dem Starterhaus vom Mount Whitehorn auf das Fünf-Sterne-Hotel Fairmont Chateau Lake Louise dürfte sowohl Thomas Dreßen als auch Viktoria Rebensburg ziemlich egal gewesen sein. Sie konzentrierten sich auf ihren Weltcup-Auftakt. Den beiden Vorzeige-Athleten des Deutschen Skiverbandes gelang im kanadischen Top-Resort ein Saisonstart nach Maß. Dabei überraschte Abfahrer Thomas Dreßen besonders. Nach seinem schweren Sturz auf der Birds of Prey in Beaver Creek vor einem Jahr ging er erstmals wieder an den Start. Womit niemand rechnete: Er fuhr allen davon und feierte gleich den Sieg.

Zehn Jahre nach Olympia

Knapp zehn Jahre nach ihrem Olympiasieg in Whistler im Riesenslalom machte es ihm Viktoria Rebensburg nach. Im Februar wurde sie Vizeweltmeisterin im Riesenslalom. Nun bewies sie in Kanada erneut, dass sie auch Speed-Wettbewerbe kann. Im Super-G fuhr sie ebenfalls gleich im ersten Weltcup-Rennen auf den ersten Platz. Eine Woche später kam sie beim Super-G in St. Moritz auf den 10. Platz. Damit führt sie die Weltcup-Wertung mit 126 Punkten vor der Italienerin Federica Brignone (116) an. Im Gesamt-Weltcup liegt Viktoria Rebensburg mit 261 Punkten auf Rang 3. Denn auch in der Abfahrt und im Riesenslalom kam sie schon zu Punkten. Der nächste Super-G steht erst am 26. Januar im bulgarischen Bansko im Kalender.

Noch zwei Abfahrten

Auf die Abfahrer warten in diesem Jahr hingegen noch zwei Starts in Italien. Am Samstag steht die legendäre Saslong in Gröden auf dem Programm. Und am 28. Dezember trifft sich die Ski-Elite zum Jahresausklang auf der Pista Stelvio in Bormio. Das ist eine der gefährlichsten Strecken im Weltcup-Geschehen, da besonders steil und schnell. Hier wurde Thomas Dreßen vor zwei Jahren schon mal Fünfter. Sein Sieg auf der Streif in Kitzbühel 2018 hat gezeigt, dass ihm gerade derart anspruchsvolle Pisten liegen. 

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