In Kitzbühel gibt es am Wochenende drei Wettbewerbe im Weltcup der Männer: am Freitag der Super-G, am Samstag die Abfahrt und am Sonntag der Slalom. Doch schon die Höhe des Preisgeldes zeigt, warum sich die Skiwelt auf dieses Event fokussiert: Der Sieger im Super-G erhält 68.500 Euro, die Sieger bei der Abfahrt und im Slalom gehen mit jeweils 100.000 Euro nach Hause. Insgesamt schüttet der Kitzbüheler Ski Club an den drei Renntagen 725.000 Euro aus. Das sind 25 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Thomas Dreßen ist in Form

Titelverteidiger bei der Abfahrt ist der Italiener Dominik Paris, der aber wenige Tage vor dem Start einen Kreuzbandriss erlitt. Vor zwei Jahren triumphierte völlig überraschend der Deutsche Thomas Dreßen . Sein dritter Platz am vergangenen Wochenende bei der traditionsreichen Lauberhorn-Abfahrt in Wengen stimmt den Garmisch-Partenkirchener natürlich optimistisch. Schon zum Saisonauftakt verblüffte er nach seiner langen Verletzung beim Comeback in Lake Louise mit dem ersten Platz. Weiterer Favorit für den Sieg auf der Streif ist der Schweizer Beat Feuz , der in Wengen den Sieg feierte. Im Slalom hofft der Deutsche Linus Strasser auf einen Außenseiter-Erfolg. Der Münchner ist in Kitzbühel auf den Skiern groß geworden.

85 Prozent Gefälle

Was macht die Streif so außergewöhnlich? Schon der Startschuss hat mit 50 Prozent das zweitsteilste Gefälle im internationalen Rennzirkus. In der Mausefalle erreicht das Gefälle 85 Prozent. Die Rennfahrer kommen hier auf bis zu 60 Meter weite Sprünge. Im Zielhang steht der Geschwindigkeitsrekord bei 153 km/h, aufgestellt vom Österreicher Michael Walchhofer im Jahr 2006.

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