Das war ein bitterer Auftakt für die deutschen Biathleten in die neue Saison: Olympiasieger Arnd Peiffer beispielsweise stürzte in Östersund schwer, dabei zerbrach sein Gewehr, zum Abschluss wurde er mit der Herrenstaffel nur Achter. Bei der deutschen Mannschaft lief kaum etwas zusammen. Gerade einen mageren Podestplatz (Platz 2 für die Single-Mixed-Staffel) erreichten die Deutschen bei den acht Rennen in Mittelschweden. Zum Abschluss landete die Frauenstaffel mit Karolin Horchler, Denise Herrmann, Vanessa Hinz und Franziska Preuß auf einem ordentlichen vierten Platz. Während Norwegen triumphierte, fehlten Herrmann und Co. 5,3 Sekunden zum Sprung auf das Podest.

Spitzenleistung erst bei der WM in Antholz?

Ein mühsamer Saisonbeginn ist unter Bundestrainer Mark Kirchner allerdings nichts Ungewöhnliches. Sein Konzept ist voll auf Spitzenleistungen bei der WM in Antholz im Februar 2020 ausgelegt. Dennoch: Die erfolgsverwöhnte Mannschaft steht jetzt schon unter Druck. Besser werden soll es ab Freitag beim zweiten Weltcup in Hochfilzen. Erst nach den Wettkämpfen in Österreich will der Deutsche Skiverband eine erste Bilanz ziehen. „Wir bleiben weiter positiv, weil wir wissen, was die Mannschaft leisten kann“, sagte der Sportliche Leiter Bernd Eisenbichler.

Norweger und Franzosen in blendender Form

Dagegen dürften die Norweger und ihr Superstar Johannes Thingnes Bö gut gelaunt nach Hochfilzen kommen. Die Norweger gewannen beide Staffeln, während Bö den 10 km Sprint gewann. Wird er sich auch in Hochfilzen durchsetzen können? Auch die Franzosen sind in blendender Form: Martin Fourcade gewann das 20 km Einzelrennen und Justine Braisaz das 15 km Einzelrennen. Mal schauen, ob die Deutschen im Jahr Eins nach dem Karriereende von Laura Dahlmeier etwas dagegenhalten können.

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