Beim Grand Prix von Großbritannien hat Ferrari die Siegesserie von Red Bull beendet. Zuvor waren die roten Bullen sechsmal in Folge erfolgreich, allein fünfmal davon Max Verstappen. In Silverstone gewann nun Carlos Sainz seinen ersten Großen Preis überhaupt. Der Spanier liegt mit 127 Punkten auf Rang 4 der Fahrerwertung. Lediglich Verstappen (7) erreichte in diesem Jahr mehr Podiumsplätze als der der Ferrari-Pilot (6). Kann Sainz seinen Coup mit einem Sieg in Spielberg direkt wiederholen?

Die besten Chancen werden nach wie vor Verstappen eingeräumt. Für den Führenden der WM-Wertung reichte es in Silverstone nach einem Karosserieschaden und vier Boxenstopps lediglich für Rang 7. Dennoch: Fünf der vergangenen sieben Rennen schloss er als Erster ab. Und der Red Bull Ring liegt Verstappen. Vier Siege stehen für ihn in seiner Formel-1-Karriere hier zu Buche, im vergangenen Jahr gewann er beide Rennen auf dem Ring – jeweils mit mehr als 15 Sekunden Vorsprung.

 

Nach wie vor gilt Charles Leclerc als Verstappens größter Konkurrent. Mit Rang 4 in Großbritannien verpasste er es, noch näher an den Titelverteidiger heranzurücken, zumal die Chancen auf einen Sieg da waren. Letztlich wurde ihm die Strategie seines Teams zum Verhängnis. Aber der Monegasse ist einer der schnellsten Fahrer im Feld. Dafür sprechen unter anderem sechs Pole Positions in den ersten acht Rennen. Allerdings liegt der letzte Ferrari-Triumph in Österreich schon lange zurück. 2003 gewann Rekordweltmeister Michael Schumacher mit der Scuderia.

Mischt Mercedes vorne mit?

Der überzeugende Auftritt und Platz 3 in Silverstone schlägt sich für Lewis Hamilton auch in der Quote für einen Sieg in Österreich nieder. Der Mercedes-Pilot liegt damit sogar noch vor Sergio Perez im Red Bull, obwohl der Mexikaner bereits ein Rennen gewonnen hat und regelmäßig auf dem Podium steht. In der Fahrerwertung ist er Verstappens erster Verfolger. George Russell durfte am vergangenen Wochenende wegen eines Unfalls am Start für nur rund 300 Meter mitmischen. In Österreich ist er auf Wiedergutmachung aus .

In Silverstone nahmen beide deutschen Piloten Weltmeisterschaftspunkte mit nach Hause. Für Mick Schumacher im Haas waren es die ersten vier WM-Zähler seiner Karriere, Aston-Martin-Pilot fügte seinem Konto zwei Punkte hinzu. Trotzdem sind Schumacher und Vettel in Spielberg nur Außenseiter.

Österreich: Das zweite Sprintrennen der Saison

Nach Imola kommt es zum zweiten Mal in der Saison zum Sprintformat. Am Freitag entscheidet das Qualifying über die Startreihenfolge beim 100-Kilometer-Sprint am Samstag. Dessen Ergebnisse legen dann die Startpositionen für Sonntag fest. Zudem gibt es Punkte für die ersten acht Plätze.

Der Red Bull Ring ist mit 4,318 Kilometern eine der kürzesten Strecken im Rennkalender der Formel 1. Für eine Runde, die aus langen Geraden und nur zehn Kurven besteht, benötigen die Boliden nicht einmal 70 Sekunden. DRS-Zonen in den Kurven 2, 3 und 4 versprechen einige Überholmanöver. Wegen der hügeligen Landschaft der Steiermark müssen die Piloten ständig Höhenunterschiede bewältigen. Zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt liegen mehr als 60 Meter Differenz. Das kann, gerade im Zusammenspiel mit dem oft unberechenbaren Wetter, für Probleme beim Grip sorgen.

 

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