Bis zu den Play-offs warten 82 Ligaspiele auf jedes Team in der Eastern und der Western Conference. Den begehrten Stanley Cup, die begehrte Trophäe der nordamerikanischen Eishockey-Liga, möchten auch deutsche Spieler mit ihren Teams nur zu gerne gewinnen. Vor dem ersten Bully beleuchten wir, welche Titelchancen vier von ihnen haben. 

Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) 

50 Tore und 55 Vorlagen in einer Saison: Das schaffte vor Leon Draisaitl noch kein deutscher Spieler in der NHL. Dazu kommt mit Connor McDavid ein weiterer Angreifer, der es sogar auf 116 Scorerpunkte brachte. Doch diese famose Offensivbilanz reichte für die Edmonton Oilers nicht, um in der vergangenen Saison in die Play-offs einzuziehen. Daraus lässt sich auch schon deren Schwäche ableiten: In der Defensive waren die Westkanadier sehr anfällig. In der Vorbereitung galt es also für den neuen Trainer Dave Tippett, die Abwehr zu stabilisieren. Der 23-jährigen Draisaitl, Sohn des ehemaligen deutschen Nationalspielers Peter Draisaitl, steht seit 2014 in Edmonton unter Vertrag. Sein Ziel in dieser Saison kann nur heißen, die Play-offs zu erreichen. Im ersten Spiel empfangen die Oilers gleich die Vancouver Canucks zum westkanadischen Derby. 

Tom Kühnhackl (New York Islanders) 

Sein Name wurde bereits zweimal auf dem Stanley Cup eingraviert, den er 2016 und 2017 mit den Pittsburg Penguins gewann. Nun hat der Flügelstürmer seine erste Saison bei den New York Islanders absolviert und sofort einen Vertrag für die neue Spielzeit erhalten. Er ist damit aber nicht der einzige Deutsche bei den Islanders: Auch Goalie Thomas Greiss und Verteidiger Dennis Seidenberg stehen in der neuen Saison beim New Yorker Team unter Vertrag. Die Islanders starten am Samstag gegen die Washington Capitals in die Saison. In der vergangenen Spielzeit erreichten die Islanders das Conference-Halbfinale und scheiterten dort an den Carolina Hurricanes. Tom Kühnhackl kam in den acht Play-off-Spielen auf drei Assists, in 36 Spielen der vergangenen Saison auf vier Tore und fünf Assists. Die Chancen für das erneute Erreichen der Play-offs stehen gut. 

Dominik Kahun (Pittsburg Penguins) 

Vor seiner ersten Saison bei den Penguins steht der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2018. Der 24-jährige Center kam von den Chicago Blackhawks. Dort kam er in seiner NHL-Auftaktsaison in 82 Spielen auf 13 Tore und 24 Assists. Den Sprung in die Play-offs verpassten die Blackhawks allerdings. Bei den Penguins spielt er nun mit Superstars wie Sidney Crosby, Evgeni Malkin und Phil Kessel zusammen, muss sich also erneut beweisen, um auf genügend Eiszeiten zu kommen. Die Penguins hatten in der vergangenen Saison das Problem, zu wenig Tore mit den hinteren Reihen zu erzielen. Im Conference-Viertelfinale hatten sie gegen die New York Islanders keine Chance und wurden beim 0:4 gesweept. Das ist eine Chance für Dominik Kahun, der nach einer NHL-Saison noch Potenzial nach oben haben sollte. In die Play-offs sollte es die Penguins jedenfalls schaffen. Zum Auftakt treffen sie am Freitag auf die Buffalo Sabres. 

Philipp Grubauer (Colorado Avalanche) 

2018 gewann der Goalie mit den Washington Capitals den Stanley Cup und unterschrieb anschließend einen Dreijahresvertrag in Colorado. Hier spielte sich der 27-Jährige im Laufe der Saison immer mehr in den Mittelpunkt und eroberte als Stammkraft das Tor. So stand er regelmäßig in den Play-offs im Kasten, wo Colorado erst im siebten Spiel im Halbfinale an den San Jose Sharks scheiterten. Gut möglich, dass Philipp Grubauer die Saison nun als neuer Stammtorhüter durchspielen wird. Sein bisheriger Konkurrent um diese Position, Semyon Variamov, hat das Team aus Denver verlassen. Die Avalanche starten am Freitag gegen die Calgary Flames in eine Saison, in der wieder der Sprung in die Play-offs gelingen könnte.  

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