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52 Spieltage, vier Spiele gegen jeden Gegner, dann die Play-offs mit Viertel- und Halbfinale sowie dem Finale in der Serie Best of seven: Die Kufencracks der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) haben pro Saison jede Menge Reisekilometer zu absolvieren. Durch die Doppelspieltage mit den Spielen am Freitag und am Sonntag wird die Situation für die 14 Eishockey-Teams etwas abgemildert. Denn Auswärtsspiele finden oft an einem Wochenende in der gleichen Region statt. Doch welche Mannschaft hat den größten Reisestress? Und welches Team hat es vergleichsweise gut? 

Weite Wege für die Fishtown Pinguins 

Rechnet man für jedes Spiel die Hin- und Rückfahrt von Eishalle zu Eishalle, dann haben die Fishtown Penguins Bremerhaven am meisten Strecke zu bewältigen. Für alle 26 Auswärtsspiele bedeutet das eine Entfernung von 28.772 Kilometern, das sind sogar 8.000 Kilometer mehr als die direkte Distanz zwischen Nord- und Südpol. Den weitesten Weg haben die Nordlichter nach München zu absolvieren: 802 Kilometer für einen Weg. Der nächstgelegene Gegner für Bremerhaven sind die Grizzlys Wolfsburg. Und das sind auch schon 260 Kilometer. Von Derbystimmung kann hier keiner sprechen. Auch die Eisbären Berlin machen sich regelmäßig auf große Fahrt. Ihre theoretische Gesamtentfernung für die Ligaspieltage beträgt 27.824 Kilometer. 

Adler Mannheim machen es kurz 

Die kürzesten Wege legt der aktuelle Meister Adler Mannheim zurück. Sie profitieren von ihrer Lage zwischen den DEL-Teams in Nordrhein-Westfalen sowie den Clubs in Baden-Württemberg und Bayern. Somit kommen sie auf eine Gesamtstrecke von 17.568 Kilometern. Auch die Nürnberg Ice Tigers reisen deutlich kürzer als die Kilometerkönige: 17.820 Kilometer stehen zu Buche. Und wie wirkt sich das Straßenbahnduell zwischen den Krefelder Pinguinen und der Düsseldorfer EG auf diese Statistik aus? Nicht wirklich. Die DEG kommt auf 20.112 Gesamtkilometer. Der aktuelle Tabellenführer EHC RB München liegt mit 21.912 Kilometern im Mittelfeld. 

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