Es war eine seltene Szene im Dartsport: Im dritten Satz der Viertelfinalbegegnung zwischen Titelverteidiger Michael van Gerwen und Darius Labanauskas verletzte sich der Litauer am Zeigefinger, als er seine Darts aus der Scheibe ziehen wollte. Nach kurzer Behandlungspause konnte er weiterspielen, war aber spürbar aus dem Tritt. Der Niederländer van Gerwen nutze seine Chance, gewann die folgenden beiden Sätze und setzte sich letztlich mit 5:2 durch.

Im Halbfinale trifft „Mighty Mike“ nun auf Nathan Aspinall, der im Duell der Youngster den Belgier Dimitri van den Bergh souverän mit 5:2 besiegte. Der 28-jährige steht zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale der PDC Darts-WM. Und da kann sich „The Asp“ durchaus Chancen gegen Topfavorit van Gerwen ausrechnen. Seine bisherige Bilanz gegen den dreifachen Weltmeister ist mit 2:2 ausgeglichen. Beim letzten Match im September gewann der Engländer. „Ich weiß, dass ich ihn schlagen kann – und er weiß, dass ich ihn schlagen kann“, sagt Aspinall zuversichtlich.

Auch das zweite Halbfinale verspricht Spannung: Sowohl Gerwyn Price als auch Peter Wright haben sich im Turnierverlauf in bestechende Form gespielt. Paradiesvogel Wright zeigte in seinem Viertelfinale gegen Luke Humphries (5:3) ein teilweise unfassbares Niveau. „Snakebite“ warf insgesamt zwölf 180-er, checkte einmal 170 Punkte und beendete das Spiel mit einem Average von 105,86 und einer Doppelquote von 48,65 Prozent.

Aber auch der Waliser Price kommt immer besser ins Turnier. „The Iceman“ spielte im Gegensatz zu seiner noch mäßigen Leistung in der Runde zuvor im  Viertelfinale gegen Glen Durrant deutlich besser, warf insgesamt acht 180-er, einen Average von 99,69 Zählern und eine Doppelquote von 47,06 Prozent und siegte letztlich mit 5:1. Die Bilanz der beiden Halbfinalgegener spricht allerdings noch für den erfahrenen Peter Wright . Von 14 Begegnungen gewann der Schotte neun.

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